Die Telekom weitet offenbar Kunden-Bandbreite für Volumen-Drossel aus

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Die Bandbreite der Telekom-Kunden für die Begrenzung der Daten-Bandbreite DSL wird immer größer. Bei der Telekom sollen aus Bestandskunden wieder „Neukunden“ werden, sobald ein interner Tarifwechsel durchgeführt wird. So fällt z.B. auch ein Telefon-Tarif Upgrade auf ein DSL-Paket in die Kategorie Neukundenvertrag. Diese fallen somit in die geplante Volumenbegrenzung, die voraussichtlich ab 2016 in den Datenverkehr eingebaut werden soll.

Volumenbegrenzung betrifft wohl viel mehr Kunden

Begrenzung Datenvolumen
Telekom Datendrossel scheint mehr Kunden zu betreffen

Die von der Telekom angewandte Argumentation der „3%“ könnte ins Wanken geraten. Bisher stützte sich Deutschlands Kommunikationsriese auf die „wenigen Kunden“, die eine DSL-Flatrate über Gebühr strapazierten, um die gewollte Bandbreitendrosselung im Datenverkehr zu untermauern. Diese Vielnutzer sollten schlicht ausgebremst werden und einen fortgesetzten Hochgeschwindigkeitszugang nach dem Erreichen eines Limits nur noch mit gebührenpflichtigen Tarifbausteinen erhalten.

Bislang hieß es, dass Neukunden ab dem 02. Mai 2013 mit DSL-Einschränkungen ab 2016 zu rechnen hätten. Doch die vermeintliche Einschränkung auf die „neuen Power-User“ scheint vorgeschoben zu sein, denn die Auslegung des Begriffs „Neukunde“ wird sehr flexibel gehandhabt. So plant die Deutsche Telekom nach Informationen des Magazins Focus (Sonntag) auch Bestandskunden bei einem internen Tarifwechsel als Neukunden zu behandeln. Das wäre z.B. der Fall, wenn ein Telekom-Kunde lediglich einen Telefonvertrag laufen hat und sich zum Tarif ein DSL-Paket hinzubuchen will.

Bereits eine Umbuchung von einem bestehenden DSL-Tarif zu einem anderen soll den Bestandskunden zu einem Neukunden „zurück setzen“ und somit unterläge dieser den neuen Vertragsbedingungen, die eine Drosselung der Bandbreite (Geschwindigkeit) vorsieht.

In der Tat werden nach der voraussichtlichen Volumenbegrenzung ab einem Datenaufkommen von 75 Gigabyte pro Monat nicht alle Kunden betroffen sein, aber muss sich wohl ein erheblicher Anteil der User darauf einstellen, die Volumengrenze mit ihrem Download bzw. betrachten von Videos (Angebote die nicht von der Telekom bereitgestellt sind) an die Grenzen zu stoßen. Ähnliche Limitierungen gibt es bereits bei anderen Internet-Anbietern, so auch bei Kabel Deutschland. Doch zwischen den Volumen liegen Welten. So lenkt Kabel Deutschland erst dann ein, wenn 60 Gigabyte an einem Tag über die „Datenstrippe geflossen“ sind.

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