1&1-Chef warnt vor Oligopol am Mobilfunkmarkt

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Die bevorstehende Entscheidung, zu welchen Bedingungen die 5G-Lizenzen für das deutsche Mobilfunknetz vergeben werden, scheint Lücken aufzuweisen. Es droht eine Festigung des vorherrschenden Oligopols.

Mobilfunknetz

Oligopol im deutschen Mobilfunknetz droht zementiert zu werden

Nur wenige Anbieter zum Nachteil der Kunden

Ein Mobilfunknetz in Händen nur weniger Anbieter ist unterm Strich mangels Wettbewerb meist ein Nachteil für die Konsumenten. Im Bundesgebiet herrscht im Mobilfunksektor ein solcher Zustand vor und dieses Oligopol droht „auf Jahrzehnte zementiert“ zu werden, denn in der am kommenden Montag anstehenden Entscheidung zur Vergabe der 5G-Lizenzen ist kein „National Roaming“ vorgesehen.

Der Vorstandsvorsitzende von United Internet (1&1), Ralph Dommermuth, warnt vor den Folgen der bevorstehenden Entscheidung, zu welchen Bedingungen die 5G-Lizenzen erworben werden können. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus forderte Dommermuth ein „verbindliches nationales Roaming“, da es bei der „übernächsten Versteigerung in 5 Jahren“ um Flächenfrequenzen gehen werde. Damit lasse sich kein leistungsfähriges 5G-Netz aufbauen, warnte der Vorstandvorsitzende. Dies dürfe nicht zugelassen werden.

Die Zahl der Anbieter im Mobilfunksektor müsse ansteigen. Dies sei auch aufgrund niedrigerer Preise und höherer Qualität besser für die Konsumenten.


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