Hacker-Angriffe: Ärzte & Apotheker unterschätzten Risiken

IT-Sicherheit –


Ärzte und Apotheker nehmen die Risiken von Hackerangriffen und Cyberkriminalität offenbar auf zu leichte Schultern. Mich wird’s eh nicht treffen. Eine Einschätzung, die fatale Folgen für die berufliche Zukunft haben könnte.

Internet Hacker

Das finstere Bild eines Hackers – Durchaus finster auch die möglichen Folgen

Hacker haben es oft nur auf die Daten abgesehen

Die Gefahr, Opfer eine Hackerangriffs zu werden, besteht nicht nur beim heimischen PC. Im Gegenteil, Cyberangriffe werden besonders dort durchgeführt, wo es vermeintlich etwas zu holen gibt und da stehen Unternehmen ganz vorne mit dabei. Es dreht sich auch hier in aller Regel „nur“ ums Geld und ist dieses nicht unmittelbar abgreifbar, dann eben über Umwege und dazu zählt u.a. die blanke Erpressung. Kommen Hacker in Besitz sensibler Kunden- oder Patientendaten, ist die Forderung an den Betreiber der IT-Anlage auch nicht mehr weit. Besonders schwer treffen kann es daher Ärzte und Apotheker und diese scheinen die Risiken, Opfer eines solchen Angriffs zu werden, weitgehend zu verdrängen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind daher eher sehr schlecht als recht, wie die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beauftragte Forsa-Umfrage ergab. Rund 80 Prozent der befragten Ärzte und Apotheker gaben demnach an, dass sie nach einem erfolgreichen Hackerangriff die Arbeit erheblich einschränken oder gleich ganz beenden müssten.

Der GDV wundert sich über die teils große Sorglosigkeit innerhalb dieser Berufsgruppen. Zwar seien sich die Ärzte und Apotheker über ihre Abhängigkeit von den technischen Geräten sehr bewusst, aber nicht einmal ein Viertel sieht sich selbst nicht im Visier der Hacker stehen und deshalb auch diesbezüglich keinen Risiken ausgesetzt. Der Verband spricht von einer Verdrängung der tatsächlichen Gefahren.

„Es trifft ohnehin nur die anderen“. Von diesem Standpunkt gehen viele der Befragten aus. Die Einschätzung der Risiken bezüglich der eigenen Praxis bzw. Apotheke driftet gegenüber der Einschätzung der Risiken für Kollegen weit auseinander. Das Potenzial des möglichen eigenen Schadens werde demnach ebenfalls stark unterschätzt. Teils gehen die Befragten erst gar nicht davon aus, für einen Hacker ein attraktives Ziel darzustellen. Dabei macht „Kleinvieh auch Mist“ und selbst ein kleiner Datenstamm bietet genügend Erpressungspotenzial, um das Opfer gehörig unter Druck zu setzen. Selbst die Zahlung des geforderten Betrages garantiert noch längst nicht, dass der Hacker die ggfs. gesperrten Daten wieder freigibt, oder sein Verlangen einfach weiter ausdehnt.

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