EU-Kommission macht Druck für Ausbau 5G-Netz

5G-Ausbau –


Die EU-Kommission will das 5G-Netz im Wirtschaftsgebiet der EU mit Beschleunigung ausbauen. Die EU-Länder sind nun dazu aufgerufen, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen und die notwendigen Schritte einzuleiten.

Mobilfunk-Ausbau

5G-Ausbau wird im Bundesgebiet eher halbherzig und lückenhaft erfolgen

Noch gibt es gar kein einheitliches Konzept

Die neueste Generation der Mobilfunkübertragung 5G soll gemäß der EU-Kommission nun mit Nachdruck umgesetzt werden. Am Freitag forderte die Kommission die Mitgliedsländer dazu auf, die Infrastruktur für „Breitbandverbindungen mit sehr hoher Kapazität“ anhand von Investitionen voranzutreiben. Dazu gehöre auch die 5G-Technologie.

„Breitband und 5G-Konnektivität bilden die Grundlage für die grüne und digitale Umgestaltung der Wirtschaft, unabhängig davon, ob wir über Verkehr und Energie, Gesundheitswesen und Bildung oder Fertigung und Landwirtschaft sprechen“, so Margrethe Vestager, Exekutiv-Vizepräsidentin. Die „aktuelle Krise“ habe gezeigt, dass sehr schnelles Internet für Unternehmen, öffentliche Dienste und Bürger (in dieser Reihenfolge) von Bedeutung seien. Nun haben die EU-Mitgliedsländer bis zum 30. März 2021 Zeit, sich auf einen gemeinsamen Nenner zur Umsetzung des Netzausbaus zu einigen.

Die Zielvorgaben der EU-Kommission sind u.a. die Erhöhung der Ausbaugeschwindigkeit für Netze mit sehr hoher Kapazität und dies bei gleichzeitiger Absenkung der Kosten.

Viel Überzeugungskraft für das Bundesgebiet nötig

Es ist davon auszugehen, dass 5G auch im „gut ausgebauten“ Zustand lediglich in den Metropolen, dem näheren Umfeld und ggfs. an den Fernverkehrsstrecken verfügbar sein wird. Für das Bundesgebiet erklärte bereits Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU), dass das 5G-Netz schließlich „nicht an jeder Milchkanne notwendig“ sei. Zu diser im November 2018 abgesonderten Erkenntnis fügte die CDU-Politikerin hinzu, dass man sich für den Ausbau für die ländlichen Bereiche durchaus noch Zeit lassen könne. Ein flächendeckendes 4G-Netz wäre ja schon eine gute Ausstattung. Mit dieser Position lag Karliczek gar nicht mal so daneben. Ihr Parteikollege und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beschwerte sich bereits über die Funklöcher und es sei ihm inzwischen peinlich, von unterwegs mit ausländischen Kollegen zu sprechen aufgrund der häufigen Verbindungsabrissen.

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