Einigkeit zwischen Union & SPD zur Einführung Corona-Warnapp

Corona-Politik –


Die „lang ersehnte“ Corona-Warnapp steht nun zum Download bereit und kann auf den Smartphones eingerichtet werden. Nach wie vor setzt die Bundesregierung auf die freiwillige Nutzung.

Corona-App

Bundesregierung wünschte sich eine 100%-ige Abdeckung mit Corona-Warnapp

Union und SPD in Einigkeit zur Einführung der Warnapp

Nach finaler Ankündigung in der vergangenen Woche ging heute die bereits viel diskutierte sog. Corona-Warnapp an den Start. Für Android- und Apple-Nutzer stehen diese Applikationen in den jeweiligen Plattformen seit den frühen Morgenstunden zum Download bereit. Anlässlich dieses Projekts mit rund 20 Millionen Euro Entwicklungskosten hat die Bundesregierung heute die Corona-Warnapp nun offiziell „eingesegnet“. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) betonte, dass es sich hiermit global nicht um die erste „Corona-App“ handelte, aber er sei davon „ziemlich überzeugt“ es handelte sich um die „beste“ Variante. Im Anschluss bediente sich Braun einem bekannten Spruch bezüglich der ersten Mondlandung, um damit wohl das Gewicht dieser App hervorzuheben. Demnach sei das Herunterladen und die Nutzung der Corona-Warnapp nur ein kleiner Schritt für jeden Einzelnen, aber ein „großer Schritt für die Pandemiebekämpfung“.

Nun seien die Bundesbewohner dazu aufgerufen, diese Warnapp auch zu nutzen. Es handelte sich schließlich um ein Programm, welches die hohen IT-Sicherheitsstandards erfülle. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (SPD) sprach sich für die nun erhältliche Applikation aus und erklärte, dass diese nur ihren Sinn erfülle, wenn möglichst Viele dieses Programm auf ihren Handys installierten. Für Kanzleramtsminister Braun biete diese App sogar einen „echten Mehrwert“. Selten, dass man die Partner der Großen Koalition in derartiger Einigkeit erlebt.

Die Grünen begrüßen zwar die nun erhältliche Corona-Warnapp, fordern aber eine gesetzliche Regelung zur Vermeidung einer quasi Zwangsnutzung. Während die Bundesregierung auf Freiwilligkeit setzt, könnten jedoch Unternehmen in den verschiedensten Sparten diese App für das Betreten der Büros, Geschäfte oder auch Kinos und Schwimmbäder voraussetzen. Dies gilt auch für Reisebüros und Flugunternehmen. Damit wäre die Freiwilligkeit schon wieder in Frage gestellt.

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