Datenschutz: FBI erringt Teilerfolg gegen Google

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Die US-Bundespolizei FBI lässt nicht locker und verlangt von Microsoft und Google die Herausgabe von Kundendaten und Emails. Zwischenzeitlich verhalf ein US-Gericht den Ermittlern zu einem Teilerfolg.

Nutzer lesen ihre Emails im Inland

Internetrecht
FBI verlangt Herausgabe von Kunden-Emails

Die US-Bundespolizei FBI verlangt die Herausgabe von Nutzerdaten der Kunden, egal ob sich die Server des Betreibers in den USA befinden oder sonst wo auf der Erde. Vor allem die Kunden-Emails von Microsoft und Google sind von großem Interesse. Derzeit errangen die US-Ermittler einen zwischenzeitlichen Sieg über Google. Ein Gericht im US-Bundesstaat Philadelphia widersprach dem Urteil eines New Yorker Berufungsgericht in einer ähnlichen Angelegenheit. Das New Yorker Gericht entschied, dass Microsoft nicht zur Herausgabe von Kundendaten verpflichtet werden könne. Ein eingeschaltetes Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung.

Im Fall Google ist das Gericht in Philadelphia jedoch anderer Ansicht. Google wolle gegen dieses Urteil in Berufung gehen.

Man komme der Verpflichtung nach, die Kundendaten der auf US-Gebiet befindlichen Server auf Verlangen des FBI herauszugeben. Das Gericht in Philadelphia ist der Auffassung, dass auch die gespeicherten Emails auf internationaler Ebene übermittelt werden können. Selbst wenn die Emails auf einem Server im Ausland gespeichert sein sollten, öffnete sie der Nutzer zum Lesen auf US-Gebiet.


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