Corona-Warnapp soll EU-weit verbreitet werden

Corona-Politik –


Künftig wird wohl jeder EU-Bewohner ein Smartphone mitführen müssen, damit er die Erlaubnis erhält, die Schwelle seiner Haustüre nach außen zu übertreten. Die zum „Schutze der Bevölkerung“ gedachte „Corona-Warnapp“ soll ein EU-weit fest installierter Lebensbegleiter werden. Die „Neue Normalität“.

Corona

Corona-Warnapp: Auf Schritt und Tritt den wohlwollenden Beschützer stets dabei

„Normalität der Zukunft ist eine andere als die vor dem Virus“

Auf Schritt und Tritt die Sicherheit haben, nicht in einer vom Corona-Virus kontaminierten Umgebung zu sein. Diese Botschaft vertritt die von EU-Politikern und insbesondere Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) angestrebte sog. „Corona-App“. Mitzuführen als installiertes Programm auf Smartphones oder Tablets. Dabei soll diese App nicht ausschließlich im Bundesgebiet funktionieren, sondern in der gesamten EU. Wer dieses wohlwollend gemeinte Sicherheitsgefühl haben möchte, muss dann eben dazu bereit sein, die gegenwärtige Position zu jeder Tages- und Nachtzeit offenzulegen.

Für das politisch motivierte Projekt „Corona-Warnapp“ wurden die Tech-Konzerne Apple und Google ins Boot genommen. Diese decken mit ihren jeweiligen Smartphone-Betriebssystemen (IOS, Android) mit Abstand den größten Marktanteil ab. Deren Aufgabe ist es, ihre Betriebssysteme derart zu gestalten, dass die „Corona-Warnapp“ problemlos integriert werden kann.

Es dürfte darauf hinauslaufen, dass die künftig ausgerollten Betriebssysteme für Smartphones bereits grundlegende, wenn nicht sogar voll funktionsfähige Bausteine für die permanente Standortüberwachung implementiert haben werden. Natürlich zum Schutze des Nutzers. Zumindest sei es das anvisierte Ziel, diese Warn-App möglichst weit zu verbreiten. „Die Leute sind ja mobil. Und die App hat ja nur eine begrenzte Wirkung, wenn wir sie dann nur in der Bundesrepublik Deutschland verwenden“, so lt. Passauer Neuen Presse (PNP) (Donnerstag) Bundesinnenminister Seehofer. Das global annähernd zeitgleich ausgerollte Stichwort „Neue Normalität“ wird somit auch die „Funktionalität“ der mobilen Endgeräte betreffen. „Die Normalität vor dem Coronavirus wird nicht die Zukunft nach dem Virus sein“, so lt. PNP Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU). Er sieht dazu die Parlamente der einzelnen EU-Mitgliedsländer in der Pflicht. Diese seien dazu angehalten, die Regierungen entsprechend unter Druck zu setzen. Diese Krise müsse auch als eine Chance erkannt werden.

Sollte diese „Corona-Warnapp“ auch noch mit einem bereits im Raum stehenden „Immunitätsnachweis“ verbunden werden, dann könnte das Mitführen eines Handys bereits zu einer Voraussetzung werden, um sich nur am Automaten ein Bahnticket ziehen zu können. Die von Seehofer als „bitter, bitter“, aber notwendigen bezeichneten Maßnahmen waren jedoch „gespeist von der Notwendigkeit, dieses verdammte Virus in den Griff zu bekommen“. Das bittere Ende dürfte jedoch noch folgen.

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