Beste Funktion der Corona-Warnapp: Kosten generieren

Corona-Politik –


Die seit Mitte Juni 2020 erhältliche Corona-Warnapp hatte einen holprigen Einstieg und die Begeisterung der Zielgruppe hält sich in engen Grenzen. Dennoch erfüllt diese Anwendung eine durchaus zufriedenstellende Funktion. Das Generieren von Kosten.

Corona-App

Bundesregierung will mit Steuergeldern Warnapp an Steuerzahler bringen

Printmedien können sich über Werbe-Millionen freuen

Die sagenumwobene Corona-Warnapp kostet dem Steuerzahler bis Ende 2021 knapp 67,5 Millionen Euro. Die „gute Nachricht“: Anteilige Kosten für die grundlegende Entwicklung durch den Software-Riesen SAP fielen um knapp 4 Millionen Euro niedriger aus als ursprünglich kalkuliert. So wurden nun „nur“ 7,15 Millionen Euro abgerechnet. Damit die App auch kommunizieren und wie vorgesehen funktionieren kann, ist eine entsprechende Infrastruktur notwendig. Für diesen Part wurde T-Systems beauftragt. Deren Aufgabe war es u.a. die Bereitstellung von 2 Hotlines. Für den Anfang gab es zu diesen Anteilen 7,8 Millionen Euro, gefolgt von 2,5 bis 3,5 Millionen Euro monatlich.

Damit ist das Ende der Fahnenstange allerdings noch nicht erreicht. Die einfache Existenz dieser Corona-Warnapp reicht nicht aus, damit diese von so viel Anwendern wie möglich installiert und auch betrieben wird. Dazu schaltet die Bundesregierung entsprechende Reklame in den unterschiedlichen Medien. Diese laufenden Ausgaben haben inzwischen die Marke von 10 Millionen Euro überschritten, so lt. BILD (Donnerstag) die Antwort der Bundesregierung nach einer Kleinen Anfrage der FDP. Anteilig flossen demnach fast 4 Millionen Euro in den Bereich digitale Werbung und 2 Millionen Euro für Anzeigen in Druckmedien. Eine weitere halbe Millionen Euro erhielten TV-Sender für die Ausstrahlung der App-Bewerbung. Weitere 2,5 Millionen Euro wurden in die Außenwerbung investiert. Rund eine halbe Millionen Euro ging an die sog. Influencer, welche sich vor allem in den sozialen Medien wie YouTube, Tiktok und Instagram tummeln. Zur Abrundung der bisherigen Werbeausgaben werden noch weitere Posten für die noch nicht abgerechneten Verträge mit Influencern und die bis Ende des Jahres noch geplanten TV-Spots hinzukommen.

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