Mittwoch, den 14. November 2018

Informationen Privat Krankenversicherung – Voraussetzungen zur PKV

Informationen – Privat Krankenversicherungen

Beiträge Privatkrankenversicherung: Unabhängig vom Einkommen

Im Gegensatz zur gesetzlichen sind die Beiträge nicht abhängig vom Monatseinkommen. Die Beitragssätze zur Privat Krankenversicherung richten sich nach Eintrittsalter, dem fortschreitenden Alter während der Versicherungsjahre, dem Geschlecht des Versicherungsnehmers und den ggf. vorhandenen Vorerkrankungen.

Das größte Sparpotenzial zur den PKV-Beiträgen liegt jedoch in der freien Auswahl der Leistungspakete. Je nach Bedarf und Anspruch kann der Versicherungsnehmer einzelne Tarife aus-, bzw. abwählen, variieren und die Eigenleistungen bestimmen.

Rückvergütungen bis zu drei Monatsbeiträge sind möglich, wenn der Versicherung innerhalb eines Jahres keine Rechnung gestellt worden ist.

Wer in die Privat Krankenversicherung wechseln kann

Allen Freiberuflern und Selbstständigen steht es frei, sich bei einer Privat Krankenversicherung anzumelden.
Dabei ist das monatliche Einkommen unerheblich und wird nicht zur Aufnahme in eine PKV vorausgesetzt.

Arbeitnehmer, bzw. Angestellte können dann in eine private Krankenversicherung wechseln wenn das jährliche Bruttoeinkommen die letzten 3 Jahre die sog. Versicherungspflichtgrenze überschritten hatte.

Die Versicherungspflichtgrenze wird ab 2015 bei 54.900 Euro jährlich, bzw. 4.575 Euro monatlich liegen.

Einen Sonderfall stellen Beamte, Richter und Abgeordnete dar. Diese sind in der Regel in einer privaten Krankenversicherung angemeldet.

Entwicklung Versicherungspflichtgrenze Privatkrankenversicherung

 

Allgemeine Versicherungspflichtgrenze

Besondere Versicherungspflichtgrenze
(Beitragsbemessungsgrenze Gesetzliche)
(2003 erstmalig eingeführt)

Jahr

monatlich €

jährlich €

Steigerung um

jährlich €

Steigerung um

2000 3.297,83 39.574      
2001 3.336,17 40.034 1,2%    
2002 3.375,00 40.500 1,2%    
2003 3.825,00 45.900 13,3% 41.400 2,20%
2004 3.862,50 46.350 1,00% 41.850 1,10%
2005 3.900,00 46.800 1,00% 42.300 1,10%
2006 3.937,50 47.250 1,00% 42.750 1,10%
2007 3.975,00 47.700 1,00% 42.750 0%
2008 4.012,50 48.150 1,00% 43.200 1,10%
2009 4.050,00 48.600 0,90% 44.100 2,10%
2010 4.162,50 49.950 2,78% 45.000 2,00%
2011 4.125,00 49.500 -0,90% 44.550 -0,90%
2012 4.237,50 50.850 2,72% 45.900 3,03%
2013 4.350,00 52.200 2,72% 47.250 2,90%
2014 4.462,50 53.550 2,52% 48.600 2,78%
2015 4.575,00 54.900 2,46% 49.500 1,85%
2016 4.687,50 56.250 1,85% 50.850 2,73%
2017 4.800,00 57.600 2,34%
2018 4.950,00 59.400 3,13%
2019 5.062,50 60.750 2,28%

Die Versicherungspflichtgrenze beschreibt das Mindesteinkommen für den Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse in die PKV.
Die Beitragsbemessungsgrenze ist u.a. die Obergrenze der Beiträge zur GKV.
Ein höheres Einkommen führt nicht zu weiteren Beitragsanhebungen bei einer gesetzl. Versicherung.

Rückkehrmöglichkeiten von der Privaten zur Gesetzlichen

Der Wiedereintritt in die gesetzliche Krankenversicherung ist erheblich vereinfacht worden. Unter bestimmten Umständen erfolgt die Rückkehr zur GKV sogar automatisch – Von PKV zurück in die GKV

Die Bedingungen zur PKV-Aufnahme nicht erfüllt?

Mit der GKV trotzdem Beiträge sparen!
Wenn Sie die Voraussetzungen zur PKV nicht erfüllen sollten, haben Sie dennoch die Möglichkeit, durch den Wechsel der Krankenkasse trotz Gesundheitsreform 2007 Geld einzusparen.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen verzichten teilweise auf Zusatzbeiträge und erstatten dem Kassenmitglied ggf. sogar Beiträge zurück. Aus diesem Grund kann sich ein Wechsel innerhalb der GKV für Beitragseinsparungen durchaus rentieren. Gesetzliche Krankenkassen vergleichen.

Vorteile einer Privatkrankenversicherung

Die Privat Krankenversicherung kann gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung eine ganze Reihe von Vorteilen bei gleichzeitig niedrigeren Beitragssätzen bieten.

Zu den Vorteilen einer PKV gehören u.a.:

  • Bevorzugte Behandlung beim Arzt und schon bei der Terminvergabe
  • Freie Auswahl der Ärzte und Krankenhäuser
  • Das Leistungsumfang der Privat Krankenversicherung kann ausgewählt werden
  • Durch Zusammenstellung der Leistungen aktive Beitragseinsparungen möglich

Wartelisten vor allem bei spezialisierten Ärzten sind in der Regel lang. Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass vor allem privat Versicherte zeitnahe Termine zugesprochen bekommen. Die volle Kostenerstattung durch die Privat Krankenversicherung bei teilweise qualitativ höherwertigen Behandlungen zeigt die weiteren Vorzüge einer PKV gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse.

Fachkundige Beratung zum Vergleich der Privat Krankenversicherung

Obwohl der Wechsel in die private Krankenversicherung mit vielen Vorteilen verbunden sein kann, sollte die Entscheidung und die Wahl der Versicherung nicht ohne vorherige Fachberatung eines Sachkundigen erfolgen.

Zu komplex sind die Voraussetzungen, die individuellen Bedürfnisse und vor allem PKV-Tarife, um „auf die Schnelle“ von einer gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV zu wechseln.

Der folgende Rechner zeigt die möglichen Beiträge zur Privat Krankenversicherung.
Für eine optimierte PKV können Sie auf Ihren Wunsch den Kontakt zu einer Versicherungsfachkraft herstellen lassen. Sie werden umfassend zu Ihrer persönlichen Situation zur optimalen Privat Krankenversicherung beraten.

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