Schäden durch Betrug am Bankautomaten rückläufig

Datenklau Geldkarte –


Die finanziellen Schäden durch „Skimming“ am Bankautomaten sind im Jahr 2018 deutlich zurückgegangen. Berlin blieb allerdings weiterhin die Hauptstadt der PIN-Schnüffler und Automatenbetrüger.

ATM

Anzahl und Schäden durch Betrug am Bankautomaten waren 2018 rückläufig

Weitaus größere Schäden durch Verlust o. Diebstahl der Geldkarte

Berlin war auch im Jahr 2018 die Hauptstadt der manipulierten Bargeldautomaten. Von bundesweit insg. 449 sog. „Skimming-“ Fällen für das Ausspähen der geheimen PINs der Geldkarten wurden alleine in Berlin 343 Fälle gezählt, wie F.A.Z. (Sonntag) berichtete. Dennoch zeigen sich die Betreiber der Geldautomaten in einer Hinsicht zufrieden: Anzahl und Schäden durch Skimming an Bankautomaten sind im Jahr 2018 deutlich zurückgegangen.

Ein Jahr zuvor wurden bundesweit 499 Fälle von Skimming am Bankautomaten gezählt. Der dadurch entstandene Schaden summierte sich auf 2,2 Millionen Euro. Im Jahr 2018 sanken die durch das Erschnüffeln von PINs entwendeten Gelder auf 1,44 Millionen Euro.

Als Grund für den deutlichen Rückgang von Fallzahlen und entstandene Schäden wird die Um- bzw. Aufrüstung der Geldkarten mit dem EMV-Chip genannt. Während in anderen Ländern die Karten noch überwiegend mit dem herkömmlichen leicht auslesbaren Magnetstreifen ausgestattet sind, erhalten inzwischen die Kunden im Bundesgebiet Karten mit der EMV-Technik ausgehändigt. Anhand dieser Technologie sei es möglich, die verwendete Karte als das Original zu verifizieren.

Kritische Blicke am Bankautomaten sollten obligatorisch sein

Den Fantasien der Geldautomaten-Betrüger sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Das Ausspähen der geheimen Karten-PIN mit dem obligatorischen Blick über die Schulter ist längst „altbacken“. So greifen die Skimmer zurück auf nachgemachte und täuschend echt aussehende Bedienfelder, die einfach über das Eingabefeld des Bankautomaten gelegt werden. Das Opfer tippt damit seine PIN direkt in die Hände der Betrüger. Ein leichtes Zupfen an der Kante des Bedienfeldes könnte die Täuschung aufdecken. Auch sollte vor der Bedienung der kritische Blick zum oberen Bereich des Geldautomaten obligatorisch sein. Eine kleine Kamera zählt ebenfalls zum Repertoire der Automaten-Betrüger.

Dennoch sind die finanziellen Schäden durch betrügerische Handlungen rund um die Karte weitaus geringer als durch Diebstahl oder Verlust des „Plastik-Zahlungsmittels“. Im Jahr 2018 sind im Bundesgebiet ins. 10.098 Kredit- oder Girokarten verloren gegangen oder gestohlen worden. Der dadurch entstandene Brutto-Schaden wird mit rund 14,5 Millionen Euro genannt, um 0,8 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor.

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