Kreditinstitute verlieren Vertrauen ihrer Kunden

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Das Vertrauen der Bundesbürger in die Kreditinstitute befindet sich auf niedrigem Niveau. Die Neugestaltung so mancher Entgelte für Girokonten und weitere Finanzprodukte trug zum Vertrauensverlust maßgeblich bei.

Banken konzentrieren sich zu sehr auf die Renditen

Geldanlagen
Banken verlieren das Vertrauen ihrer Kunden

Die Banken, Sparkassen und Raiffeisenbanken wandeln auf dem schmalen Pfad zwischen der Gunst der Kunden und der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Das tief abgestürzte Zinsniveau nötigt die Institute für die Sicherung ihrer Renditen zu neuen Ideen und gleichzeitig wollen Alt- und potenzielle Neukunden nicht vergrault werden. Noch halten die Banken Negativzinsen von ihrer Kundeschaft in der „normalen Vermögensklasse“ fern, aber dafür zeigen sich viele Institute sehr kreativ in der Ausgestaltung der Entgelte.

Diese Anpassungen bei den Finanzprodukten, vorwiegend beim nahezu unverzichtbaren Girokonto, gingen beim Kunden nicht spurlos vorüber. Das Vertrauen in die Kreditinstitute ist schwer angeschlagen, wie eine von Handelsblatt Online präsentierte YouGov-Umfrage ergab. Demnach glauben 58 Prozent der Bundesbürger, dass sich Banken lediglich auf ihre Profite konzentrierten und nicht auf die Bedürfnisse der Kunden eingingen.

Lediglich 5 Prozent der Befragten hält das Angebot der Kreditinstitut als fair. Der Großteil bezeichnet die Finanzprodukte als überteuert und würden sich niedrigere Gebühren wünschen.

Rund jeder dritte befragte Bankkunde zweifelt an der Sicherheit der Online-Banken. Besonders ausgeprägt ist das Misstrauen bei den Smartphone-Nutzern. Lediglich 5 Prozent der Bundesbürger führt seine Bankgeschäfte mit dem Smartphone aus.

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