Kosten für Dispo & Überziehungskredit nicht „marktkonform“

Girokontokosten-


Die Kosten für Dispo und Überziehungskredit werden von den Banken nur äußerst zaghaft an das Niedrigzinsumfeld angepasst. Kunden können wohl auch kaum mit einer raschen und deutliche Absenkung der Dispokreditzinsen rechnen.

Dispozinssätze werden trotz Niedrigzinsen hoch gehalten

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Hohe Zinssätze für Dispo und Überziehungskredit auf dem Girokonto sind inzwischen ein „ewiges Thema“. An dieser Lage wird sich für die Bankkunden voraussichtlich auch so schnell nichts ändern und schon gar nicht in der aktuellen Situation der Niedrigzinsen. Die Kreditinstitute jammern zum Thema Niedrigzinsphase was das Zeug hält und nehmen das „äußerst schwierige Marktumfeld“ zum Anlass, die Gebührenstrukturen rund um die Finanzprodukte neu zu modellieren. Dass die Kreditinstitute ihr Geld aber ebenfalls zu Rekord-Niedrigkosten erhalten, wird großzügig übersehen. Die Ratenkreditzinsen sind den Marktvorgaben einigermaßen angepasst worden. Wohl kaum werden die Banken die Dispozinsen ebenso deutlich verschlanken.

Nach wie vor verlangen die Banken trotz Niedrigzinsphase hohe Überziehungszinsen, so die aktuelle Studie von Stiftung Warentest (Stiftung Warentest, September). Der durchschnittliche Zinssatz liege bei knapp 10 Prozent. Nur geringfügig unter dem Wert vom vergangenen Jahr. Die Dispozinsen reichten bei 1.433 untersuchten Banken und Sparkassen bis zu knapp 14 Prozent, wobei die Kunden von Online-Girokonten im allgemeinen besser davonkommen als bei den Filial-Angeboten.

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