„Girokonto für Jedermann“ voraussichtlich ab Juni 2016 möglich

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Das auf EU-Ebene längst diskutierte Girokonto für Jedermann soll nun in Deutschland zur Regel werden. Künftig sollen die Banken keine Girokonto-Eröffnungen mehr verweigern können.

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Das Gesetz für das „Girokonto für Jedermann“ soll ab Mitte 2016 in Kraft treten

Banken dürften Kunden künftig nicht mehr einfach abweisen

Das „Girokonto für Jedermann“ könnte bereits Mitte 2016 möglich werden. Das Bundeskabinett will am Mittwoch über den Gesetzesentwurf für das „Girokonto für Jedermann“ entscheiden, wie rp-online.de (Dienstag) berichtete. Gemäß einer Zustimmung tritt das neue Gesetz voraussichtlich am 01. Juni 2016 in Kraft.

Ab diesem Zeitpunkt ist jede Person mit einer Aufenthaltserlaubnis innerhalb der EU dazu berechtigt, ein Girokonto zu eröffnen. Das „Girokonto für Jedermann“ soll auch von Personen eröffnet werden können, die keinen festen Wohnsitz vorweisen können. Das gilt somit auch für Asylsuchende sowie „geduldete“ Personen.

Die EU-Kommission strebt seit dem Frühjahr 2013 ein „soziales Grundrecht auf ein Girokonto“ an. Nach Einschätzungen von Verbraucherschützern seien innerhalb der EU rund 670.000 Personen ohne ein Girokonto ausgestattet, überwiegend in den östlichen Ländern der EU.

Mit der voraussichtlichen Beschluss durch das Bundeskabinett wird das von der EU angestrebte „Grundrecht“ auf nationaler Ebene umgesetzt.





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