Banken fahren bei Kartenzahlungen hohe Renditen ein

Bargeld –


Ein jeder gefallener Prozentpunkt beim Anteil der Bargeld-Nutzer und ein jeder gestiegener Punkt bei den Nutzern von bargeldlosen Möglichkeiten bringt den Anbietern neben durch Gebühren eingefahrene Renditen auch einen ordentlichen Datenstamm ein.

Kartenzahlungen

Der „Hygiene-Trumpf“ gegenüber Bargeld gilt nicht bei PIN-Eingabe

Bargeld wird weiterhin unter Beschuss bleiben

Kontaktloses Bezahlen erfuhr gemäß den Verfechtern dieser Zahlungsmethoden aufgrund von Covid einen echten Aufwärtsschub. Neben den zahlreichen aufgezählten Vorteilen wie „sicheres und schnelles“ Bezahlen kam nun der Aspekt der „Hygiene“ hinzu. Da halfen auch die beruhigenden Worte der Deutschen Bundesbank nicht hinweg, welche die Gefährdung durch Umgang mit Bargeld nicht höher einstufte als der Umgang mit anderen Gebrauchsgegenständen. Vor allem die Zahlungsdienstleister sind daran interessiert, dass Bargeld als unhygienisch, kontaktloses Bezahlen als ungefährlich, Bargeld als rückständig und kontaktloses Bezahlen als sehr modern gilt. Die Zahlungsdienstleister haben jedoch alle ein gemeinsames Problem. Mit Bargeld zahlende Konsumenten sind keine Profite zu machen.

Der Einsatz von Kreditkarten, Girokarten und andere bargeldlose Zahlungsverfahren erhielt mit der Definition Corona-Pandemie einen Aufwind. Für zahlreiche Banken und Sparkassen sei dieser Trend ein lohnendes Geschäft, so die Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh). Pro Transaktion sind demnach bis zu 80 Cent fällig. Ein gehöriger Kostenfaktor.

Wer im Geschäft mit Bargeld bezahlt, hinterlässt „schlimmstenfalls“ an den Tresen seine Fingerabdrücke und ein zufriedenes Lächeln in den Aufnahmen der Sicherheitskameras. Das war es auch schon. Für die chronisch datensüchtigen Tech-Konzerne ein Unding. Schließlich bleiben Personendaten, Liquidität, Vorlieben, Uhrzeit und weitere Einkaufswege unbekannt. Diese wie z.B. in Peking längst funktionierende Dauerüberwachung und auch -identifizierung, verbunden mit zwangsläufig installierten „Multifunktions-Apps“ auf den jeweiligen Smartphones ist woanders noch reinste Zukunftsmusik.

Die Hamburger Verbraucherschützer kritisieren bei den bargeldlosen Zahlungsmethoden neben den hohen Kosten auch die Transparenz der jeweiligen Kunden. Ein solcher Zahlungsvorgang hinterlasse eine ganze Palette von Spuren. Da die Zinsen auf absehbarer Zeit noch auf Null und niedriger bleiben werden, haben die Kreditinstitute entsprechendes Interesse, die erwarteten Renditen auf andere Weise zu erzielen. Da eröffnet sich mit Karten- und Co.-Zahlungen ein sehr großes Spielfeld. Diese Zahlungsmethoden werden von den Banken und Sparkassen lt. vzhh entsprechend offensiv beworben. Die Hinweise der Unternehmen auf die damit verbundenen Kosten seien jedoch sehr zurückhaltend. Kunden werden mit intransparenten Begriffen wie „Basislastschriften“ und „beleglose Buchungen“ konfrontiert. Während die einen auf Gebühren für Karteneinsätze spekulieren, setzen andere wiederum auf Entgelte pro Kontobewegung. In allen Fällen kann kontaktloses Bezahlen für Kunden jedoch ziemlich teuer werden.

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