Zu niedrige Inflationen: Gold in die Warteschleife geschickt

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Das Edelmetall Gold befindet sich in der Warteschleife. Weder die EZB, noch die Fed vermögen mit ihren Nachrichten über zu niedrige bzw. gemäßigte Inflationsraten für einen erhöhten Zuspruch für Gold zu sorgen. Das Argument Gold als Rettungsanker gegen zu hohe Geldentwertung ist derzeit nur graue Theorie.

Goldbarren

Von hoher Inflation ist derzeit nichts zu sehen – Goldkurs dreht sich im Kreis

Inflationsraten zu gering um Gold mehr Gewicht zu geben

Das Gold ruht derzeit in seiner eigenen Schwere und rührt sich kaum von der Stelle. Nur knapp schwebt das gelbe Edelmetall über der Grenze von 1.300 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und droht mit einem Ruck darunter abzugleiten.

Als Inflationsschutz ist Gold derzeit komplett abgemeldet. Die Eurozone ächzt unter einer „Niedrig-Inflationsphase“, die auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) als „unangenehm“ und vom Internationalen Währungsfonds (IWF) als riksant eingestuft wird.

Die Inflationsrate in den USA bewegt sich schon eher im Wunschbereich der Europäer. Am Dienstag wurde die jüngste Inflationsrate in Höhe von 2,1 Prozent bekannt gegeben. Die EZB hätte gerne eine 1,9 in der Währungsgemeinschaft. Bis dahin ist noch ein weiter Weg.

Geopolitische Unruhefelder und Krisensituationen im Nahen Osten sind offenbar die derzeit einzigen Faktoren, die den Goldkurs nach oben bewegen könnten. Doch Anleger und Spekulanten gewöhnen sich sehr schnell an politische Spannungen und kriegerische Auseinandersetzungen. Entspannungen ziehen den Kurs nach unten und für einen Goldkurs-Auftrieb müssten sich die Probleme mehr als deutlich zuspitzen.

Die 200-Tage-Linie bei Gold bewegt sich im Bereich von 1.290 Dollar. Ist dieser Punkt einmal erreicht, könnte der Druck durch ein steigendes Aufkommen der Verkäufe noch erhöht werden.

Bis zum frühen Nachmittag des Dienstags fiel der Preis für den weltweit meist gehandelten Future um weitere 2,5 Dollar nach unten und kostete etwas über 1.311 Dollar. Der Handelstag am Mittwoch startete mit einem schwächeren Einstieg bei knapp 1.308 Dollar.



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