Zögerlicher Goldpreisanstieg – Aktienwerte locken erneut mit Renditen

Goldpreis Januar 2016-


Der Goldpreis stieg in der Mitte der Woche zögerlich an. Immerhin, denn die Aktienwerte versprechen wieder Gewinne. Die Renditen locken. Der sichere Hafen Gold hat aber noch längst nicht ausgedient.

Goldbarren

Eine zwischenzeitlich ruhige Phase vor dem Sturm – Börsenwerte wieder aufwärts gerichtet

Die Rufe nach weitere Zinsanhebung durch Fed werden wieder laut

An den Finanzmärkten beruhigt sich die Lage (scheinbar) wieder. Zumindest fühlt sich ein Großteil der Papiermarkt-Akteure mit seiner Strategie etwas mehr auf der sicheren Seite. Das „Sicherheits-Metall“ Gold verliert zunehmend an Interessierte.

Steigende Börsenwerte nach einigen Schreckmomenten holen die verschreckten Finanzmarkt-Teilnehmer verstärkt auf die Handelsplattformen zurück. Dazu kommt wieder einmal der (seltsame) Effekt von erwarteten Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed).

Jegliche neu aufgeflammten Mutmaßungen über eine Zinsstraffung führten zu teils empfindlichen Goldpreis-Einbrüchen. Nachdem die US-Notenbank noch kurz vor Jahresende die Zinsen tatsächlich anhob, blieb der „große Knall“ jedoch aus. Geradeso, als wenn der „ohnehin erwartete“ geldpolitische Schritt nicht mehr relevant sei.

Nun sind aus der Ecke der Terminmärkte erneute Rufe nach einer weiteren möglichen Zinsanhebung noch im Januar 2016 zu hören. Die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Zinsanhebung liege bei knapp 92 Prozent, so die Kalkulation des Rechners von CME Group.

Wie gewöhnlich werden allerdings die in Aussicht gestellten Renditen an den Papiermärkten eine höhere Anziehungskraft besitzen als das zinslose Gold. Der schnelle Gewinn zählt und da stören die inzwischen äußerst gefährlichen geopolitischen Auseinandersetzungen sichtlich nicht besonders.

Eine rasante Geldentwertung ist derzeit ebenfalls nicht Sicht. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass vor allem die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), trotz ihrer bisherigen Misserfolge im Anheizen der Inflation, eine explosive Stimmung auslösen wird. Profiteure dieser massiven Geldschwemme sind die Aktienmärkte. Deren Werte sind aufgepumpt durch frisch gedrucktes Geld, ohne Substanz. Die Blase wächst und noch können die möglichen Kursgewinne das unweigerliche Platzen etwas hinauszögern.

Der gestrige Goldkurs-Verlauf zeigt dennoch, dass vielen Marktteilnehmern die Lage nicht ganz geheuer ist. Der „sicherere Hafen Gold“ hat noch längst nicht ausgedient.

Am Mittwoch startete Gold bei einem Preis von knapp 1.084 US-Dollar pro Feinunze und ging bei 1.095,90 Dollar aus dem Handelstag.



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