Zerfall der Renditen deutscher Staatsanleihen reißen Sparzinsen mit

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Privatsparer können sich nach dem Zerfall der Renditen deutscher Staatsanleihen auf eine weitere Welle der Zinssenkungen einstellen. Das EZB-Anleihekaufprogramm ist noch jung und für Renditen besteht zu weiteren Talfahrten noch ein enorm großes Potenzial.

Sparer

Fallende Renditen für Staatsanleihen werden Sparer-Zinsen im Sog mit nach unten reißen.

Sparer müssen sich auf sehr spartanische Zeiten einstellen

Angesichts der Zinsentwicklungen in Deutschland dürfte schon bald eine nächste Welle der Zinsabsenkungen für private Sparer eintreffen. Die große Begeisterung der Groß-Investoren für deutsche Staatsanleihen drückt die Renditen noch weiter in den Keller. Der Zinssatz für 10-jährige Staatspapiere fiel zum ersten Mal unter 0,1 Prozent ab und eine Bodenbildung findet nicht statt.

Einer der größten Teilnehmer am Anleihemarkt tauchte erst zu Beginn März auf. Die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrem Anleihekaufprogramm und den anvisierten 60 Mrd. Euro monatlicher Investition sorgt auf dem Bondmarkt für erhebliche Verzerrungen. Das Vertrauen in deutsche Staatsanleihen sowie die quasi Abnahmegarantie der EZB drücken die Renditen auch weiterhin zu Boden. Immerhin läuft das Ankaufprogramm erst wenige Wochen lang und der vorläufige End-Termin ist mit dem September 2016 noch weit weg.

Der Leitzins der Eurozone blieb nach der EZB-Ratssitzung am Mittwoch wie erwartet unverändert auf 0,05 Prozent. Von einer Anhebung gingen bestenfalls „romantisch gesinnte“ Marktteilnehmer aus. Da die Kreditinstitute den Leitzins nicht zwangsläufig – wie ggfs. oft angenommen – auch als Leitfaden für ihre an Sparer weiter gereichten Zinssätze verwenden, sondern sich u.a. an den Renditen der Staatspapiere orientieren, ist die baldige fortgesetzte Schrumpfung für das Sparbuch, die Tagesgeldanlage oder für das Girokonto-Guthaben vorprogrammiert.



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