Yellen schickte Goldkurs auf Talfahrt

Goldmarkt November 2015-


Die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Janet Yellen sprach und schickte den Goldkurs auf Talfahrt. Die Marktteilnehmer gehen offenbar gefestigt von Zinsanhebungen im kommenden Dezember aus.

Goldmünzen

Unklare Worte der US-Notenbank-Chefin münden im klaren Goldpreis-Absturz

US-Notenbank hält nach wie vor Termin für Zinsanhebung offen

Am Mittwochnachmittag gab Janet Yellen ein Statement zur gegenwärtigen und künftigen Geldpolitik der Fed ab. An der anschließenden Goldkursentwicklung kann sehr gut abgelesen werden, wie die Botschaft von den Goldmarkt-Teilnehmern aufgenommen wurde.

Das Thema Leitzinsanhebung in den USA erhielt mit der Stellungnahme Yellens erneuten Aufwind. Nach Einschätzungen der Fed entwickelte sich die Konjunktur robust und sei auch aus derzeitiger Sicht auf einem guten Weg. Die Inflationswerte haben allerdings noch nicht die gewünschte Richtung eingeschlagen. Die US-Notenbank sei aber zuversichtlich, dass sich die Inflation in absehbarer Zeit der Zielmarke von zwei Prozent nähern wird.

Gemäß von Anhebungen der Zinsen werde dies nur in kleinen und langsamen Schritten erfolgen.

Die Notenbank-Chefin betonte wiederholt, dass eine Leitzinsanhebung im Dezember möglich sei, falls die Konjunkturdaten die Sollwerte erfüllten.

Unterm Strich steht somit noch alles offen, doch die Marktteilnehmer pickten sich erneut aus der Fülle der Aussagen die entsprechend passenden Optimismus-Anteile heraus. Der Goldmarkt hat das Nachsehen, denn die Interpretationen der Marktteilnehmer favorisieren eindeutig eine Zinsanhebung, mit steigenden Aktienkursen und einem gestärkten US-Dollar als Konsequenz.

Gold startete am Mittwoch bei einem Stand von knapp 1.122 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und ging nach einem weiteren herben Abrutscher mit 1.107,80 Dollar aus dem Handelstag.



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