Wird Goldkurs wegen Vernunft der Spekulanten waagerecht gehalten?

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Der Goldpreis wird offenbar im Bann der Ukraine-Krise gehalten. Weder ein deutliches Absacken nach unten, noch ein regelrechter Ausbruch nach oben scheinen möglich. Wer optimistisch bleibt, kann diese etwas grobe Seitwärtsbewegung als Ausdruck von Vernunft seitens der Gold-Spekulanten werten.

Goldkurs

Weder Moskau, noch Brüssel, geschweige Washington liefern etwas Handfestes

Spekulationen und Märchen haben nicht viel gemeinsam

Der Goldkurs weiß nicht wohin er soll, geführt vom „Auf und Nieder“ der Goldinvestoren. Noch in der vergangenen Woche stieg der Goldpreis deutlich und steil über die Marke von 1.330 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) hinaus und am Dienstag steht wieder die „glatte“ 1.300 zur Debatte.

Das kurzfristige Hoch zum Goldpreis wurde von der Nachricht der abgestürzten Passagiermaschine der Malaysian Air ausgelöst. So groß wie der Schrecken in den Märkten war, so kurz dauerte er auch nur an. Bereits am Freitag kehrte der Goldkurs seine Richtung gen Abwärtsbewegung um und setzte diesen Kurs nach der Wochenend-Pause am Montag fort.

Offenbar wird der Goldkurs aufgrund der unklaren und teils verwirrenden „Fakten“ in der Ost-Ukraine in einer grob waagerechten Position gehalten. Die Gold-Investoren scheinen weder den Schuldzuweisungen aus den USA gegen die „Separatisten“ und Moskau Glauben schenken, noch große Stücke von den Darstellungen des Kremls halten. Die Rufe aus Kiew könnten ohnehin nur als Vorlesungen aus einer Blaupause verstanden werden.

Zu den Gründen für den Absturz der MH17 in der Ost-Ukraine fehlen nach wie vor Fakten, die wenigsten in der (moderaten) Härte von Gold in nichts nachstehen. Die Lage befindet sich unzweifelhaft in Hochspannung, doch welche von den zerrenden Mächten favorisierte Richtung eingeschlagen wird, ist unklar.

Washingtons Sanktions-Wünsche sollten von Brüssel „sanktioniert“ werden

Gegen Russland stehen weitere Sanktionen im Raum. Doch diese Strafmaßnahmen entspringen aus den Federn Washingtons und sind auffällig gezielt auf den Energie- bzw. Erdgas-Sektor Russlands gerichtet. Die EU sollte ihre Grenzen kennen und sich spätestens dann von der (ur-) eigennützigen Politik der USA abwenden, bevor der eigene Ast endgültig durchgesägt ist. Offenbar erkennen die Gold-Spekulanten für Brüssel noch dieses Quäntchen an Vernunft an.

Am Montag rutschte die Feinunze Gold auf einen Preis von 1.312 Dollar. Im Laufe des Dienstags ließ der Goldpreis bis kurz vor Mittag um weitere rund 7 Dollar nach.



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