Warum Unternehmen Aktien kaufen: Wissen erwerben – Kursgewinne nutzen

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Immer wieder kaufen Unternehmen Anteilsscheine börsennotierter Firmen. Diese Entscheidung mag auf den ersten Blick überraschen – in der Praxis ist sie sie jedoch durchaus nachvollziehbar. Aktien versprechen in der Regel höhere Gewinne als festverzinste Geldanlagen. Wer es als Unternehmen versteht, seine Anlagen gut zu streuen, ist also in der Lage, kurz- und mittelfristig deutlich bessere Renditen zu erzielen als beispielsweise mit einem Tagesgeldkonto. Für viele Unternehmen ist der Erwerb von Aktien aber auch die Möglichkeit, sich eine Liquiditätsreserve zu schaffen und bei Bedarf finanzielle Engpässe schnell und wirkungsvoll überbrücken zu können.

Als Aktionär verlässliche Informationen aus der Branche erhalten

Anleger Tipp
Wissen ist Voraussetzung bereits der halbe Weg

Darüber hinaus gibt es aber noch einen zweiten Grund, um sich als Unternehmen mit den Aktien anderer Firmen auszustatten. Als Aktionär, zu dem jeder Besitzer entsprechender Wertpapiere wird, besitzt man automatisch ein Stimmrecht und kann auf die strategischen Entscheidungen des anderen Unternehmens Einfluss nehmen. Im Zuge dieses Prozesses sind die Unternehmen verpflichtet, jeden Aktionär mit detaillierten Informationen zu versehen. Praktisch funktioniert das so, dass die Aktionäre mit den Geschäftsberichten versorgt werden. Aus diesem ergeben sich wichtige Eckpunkte. Außerdem sind Aktiengesellschaften verpflichtet, wichtige Kennzahlen des Unternehmens zu veröffentlichen, so dass auch Wettbewerber Einblick in die Unternehmensbilanz haben. Schließlich müssen die Aktiengesellschaften regelmäßig Hauptversammlungen abhalten. Auf diesen können die Aktionäre über strategische Weichenstellungen entscheiden. Sie können aber auch darüber entscheiden, ob das Unternehmen eine Dividende ausschüttet und wie hoch diese ist. Zusammengefasst lässt sich sagen: Wer Aktionär ist und über entsprechende Wertpapiere verfügt, hat einen deutlichen und direkten Zugriff auf Informationen und kann die Entscheidungen eines Unternehmens auch entsprechend beeinflussen. (Hier liest man mehr über Aktiengesellschaften).

Vorteile in steuerlicher Hinsicht nutzen

Natürlich ist der Erwerb von Aktien auch in steuerlicher Hinsicht interessant. Alle Einnahmen müssen im Zuge einer Überschuss-rechnung versteuert werden. Der Erwerb von Aktien schmälert in steuerlicher Hinsicht jedoch die Gewinne, so dass ein Unternehmen geringere Beträge an den Fiskus abführen muss. Um zu entscheiden, ob Aktien in der Bilanz als Umlauf- oder aber als Anlagevermögen ausgewiesen werden, kommt es darauf an, vorab den Zweck ihres Erwerbs zu prüfen. Generell gilt die Regel, dass Aktien, die als kurzfristige Liquiditätsreserve erworben und innerhalb eines Jahres wieder veräußert werden, zum Umlaufvermögen gezählt werden. (Mehr dazu liesst man auch in dem Blog die-warenwirtschaft.de.)

Wertpapiere, die dagegen länger als ein Jahr gehalten werden, gehören in steuerlicher Hinsicht zum Anlagevermögen. In jedem Falle sollten Unternehmen den Zweck des Erwerbs schriftlich fixieren und diese Notiz zu den Buchhaltungsunterlagen geben, die dann mindestens zehn Jahre aufzubewahren sind. In jedem Fall aber ist es ratsam, vorab den Steuerberater zu konsultieren und sich einen profunden Expertenrat einzuholen.

Kursgewinne geschickt realisieren

Der börsennotierte Handel mit Wertpapieren bringt es mit sich, dass die Kurse teilweise tagesaktuell enorm schwanken. Wer es als Unternehmen versteht, Aktien zum Tiefpunkt zu erwerben, der kann in der Praxis tatsächlich reale Gewinne erwirtschaften. Werden diese Wertpapiere zu einem günstigen Kurs wieder veräußert, schaffen sich Unternehmen den entsprechenden finanziellen Spielraum. Voraussetzung dafür ist es jedoch, nicht auf riskante Titel zu setzen. Um die Liquidität eines Unternehmens nicht aufs Spiel zu setzen, empfiehlt es sich, eher auf konservative Titel zu setzen. Diese bringen zwar unter Umständen geringere Renditen, sind im Gegenzug aber deutlich sicherer.

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