Von US-Konsumenten enttäuschte Analysten treiben Goldpreis an

Goldmarkt April 2015-


Der Goldpreis erhielt am Dienstag vorab einen kräftigen Schub nach oben, nachdem die Konsumenten in den USA ihre „schlechte Laune“ offenbarten und die Erwartungen der Analysten enttäuschten. Ein weiterer Antrieb für den Goldkurs könnte am Mittwoch einsetzen, nachdem die US-Notenbank ihr Sitzungsprotokoll an die Öffentlichkeit brachte.

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Von US-Konsumenten und eigener Fehleinschätzung enttäuschte Analysten treiben Goldpreis an

Konsumenten hoben Goldkurs an – Nun ist die Fed an der Reihe

Der Kurs zum Goldpreis verlief am Dienstag fast identisch zur Preisentwicklung zum Wochenauftakt, jedoch um ein um rund 10 Dollar erhöhtes Niveau. Nach einem waagerechten Drift knapp über der Marke von 1.200 US-Dollar sprang Gold wiederum um 16 Uhr mit einem Satz auf rund 1.213 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Die angehobene Position konnte von Gold bis zum Handelsschluss gehalten werden. Der Schlusskurs belief sich auf 1.212,07 Dollar.

Die Analysten haben die US-Konsumenten offensichtlich falsch eingeschätzt und die Marktteilnehmer reagierten enttäuscht auf die eher motivationslosen (desillusionierten?) Verbraucher. Das US-Marktforschungsinstitut The Conference Board berechnete einen Index zum Verbrauchervertrauen im April 2015. Marktanalysten erwarteten nach dem Wert von 101,3 im Vormonat einen Anstieg im April, doch CB kühlte die Erwartungshaltung mit einem mageren Index-Wert von 95,2 ab.

Am Mittwoch folgt zum späten Abend (20 Uhr) das Protokoll der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Wie bisher auch dürften die Informationen über die künftigen US-Zinsen eher spärlich ausfallen. Ein Hauch der Annahme von baldigen Zinsanhebungen dürfte den Goldpreis unter Druck setzen, ein etwas klareres Wort über die „erweiterte Verzögerung“ bis zum Drehen an der Zinsschraube könnte den Goldpreis noch weiter nach oben treiben.



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