Verlieren Goldinvestoren den Glauben an positive Prognosen?

Goldmärkte-


Die Goldinvestoren und -händler scheinen inzwischen markante Unterschiede zwischen Prognosen und Darstellungen der Weltwirtschaft und der Realität zu erkennen. „Etwas ist faul im Staate Dänemark“.

Goldpreisanstieg

Bereits der erhärtete Verdacht einer Scheinrealität könnte Goldkurs pushen

Goldinvestoren scheinen den Glauben an den Frieden zu verlieren

Unter dem scheinbar brach liegenden Goldmarkt scheint es etwas zu brodeln. „Es tut sich was“. Offenbar trauen die Goldhändler und -investoren der sichtlichen Ruhe nicht mehr ganz über den Weg. Nach und nach werden die meist positiven Prognosen über die Wirtschaften durch die negativen Realitäten abgelöst.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) meldete sich in den vergangenen Wochen gleich mehrfach zu Wort und korrigierte u.a. die selbst „berechneten“ Prognosen zu den Aufschwüngen in den USA und jüngst auch Russland stark nach unten. Vorschläge des IWF, wie am besten die Privatvermögen zur Sanierung der Staatsschulden verwendet werden könnten, tragen auch nicht gerade zu schönen Träumen von einer heilen Finanzwelt bei.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sah sich dazu genötigt, den Geldhahn noch weiter aufzureißen, während die Kollegen bei der Federal Reserve (Fed) trotz Reduzierung noch immer monatlich 35 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte werfen (müssen). In Deutschland zeigt die Bundesregierung mit der Umsetzung neuer Gesetze für Krankenkassen, der Energiewende sowie der privaten Rentenversicherung eine vollkommen ungewöhnliche Eile.

„Etwas stinkt zum Himmel“, den Schönfärbern scheint der Nachschub auszugehen.

Als nächstes stehen die neuesten Daten aus dem US-Arbeitsmarkt an. Die Fed brachte die gegenwärtige Geldpolitik u.a. in Abhängigkeit der Arbeitslosenquote. Die Daten vom Juni könnten weniger erfreulich ausfallen als erhofft. Es wird mit einem Rückgang der neu geschaffenen Arbeitsplätze gerechnet.

Am Dienstag zeigt der Goldpreis weitere Ambitionen für einen erneut deutlichen Anstieg. Im Tagesverlauf „sprang“ der Goldkurs etwas über 1.332 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Eine neue Markierung für ein 3-Monats-Hoch.



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