US-Konjunkturdaten beeindruckten Goldmarktteilnehmer – Gold unter 1.200$

Goldmarkt April 2015-


Goldmarktteilnehmer ließen sich offenbar von den aktuellen US-Konjunkturdaten beeindrucken. Der Goldpreis schlitterte mit einem Ruck unter die Marke von 1.200 US-Dollar und bewegte sich seither waagerecht weiter.

Goldbarren

Ein schwerer Stand für die Goldmarktteilnehmer – Unsicherheiten zu den Leitzinsen

Gold im Zangengriff zwischen US-Konjunktur und Fed-Reaktionen

Das Durchhalten in der Zone über 1.200 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) gelang dem Goldpreis nur für kurze Zeit. Die vom Goldmarkt zur Kenntnis genommenen relativ lauen Entwicklungen der US-Industrie im März wirkten nicht nachhaltig.

Am gestrigen Handelstag sah es für den Goldpreis bis zum Nachmittag gar nicht mal so schlecht aus. Es ging im gesamten Bergauf vom Tages-Start 1.202 Dollar bis rund 1.209 Dollar. Um 16 Uhr fiel der Kurs jedoch steil ab und verfing sich bei ca. 1.195 Dollar. Anschließend bewegte sich der Preis für das gelbe Edelmetall eher schwermütig seitwärts und beendete den Handelstag mit 1.198,58 Dollar.

Auslöser für den „kleinen Kracher“ nach unten dürften die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten gewesen sein. So unberechenbar die Reaktionen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf die Konjunkturentwicklungen sind, genauso unkalkulierbar sind die Folgen auf die Marktteilnehmer. Auch nur ein Hauch von einer vermeintlichen Bestätigung der vermuteten Zinsanhebungen im Juni ringen die Zuversicht der Goldmarkt-Teilnehmer generell zu Boden.

Gold wird voraussichtlich nur mit Mühe die 1.200-er Marke erneut überwinden können und die Stellung über das Wochenende halten können.



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