US-Arbeitsmarktdaten ließen Gold miserabel in den Mai starten

Goldmarkt Mai 2015-


Gold startete in den Mai in geknickter Stimmung. Für einen gelungenen Monatsauftakt war die Vorlage am letzten Handelstag im April zu schlecht. Positive US-Arbeitsmarktdaten überschatteten das verhaltene Fed-Protokoll und ließen den Goldpreis deutlich unter 1.200 US-Dollar einbrechen.

Goldbarren

Analysten verschätzten sich um rund 38.000 Arbeitslosenanträge – Goldkurs bricht ein

Goldpreis fiel binnen 2 Stunden um rund 30 Dollar

Am Mittwoch sorgte das Statement der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) für noch steigende Goldnotierungen. Zinsanhebungen im Juni / Juli scheinen nun endgültig zu den Akten gelegt worden zu sein. So schnell werde die Notenbank von der Nullzins-Politik nicht abkommen. Am Donnerstag folgte der wöchentlich ausgegebene Arbeitsmarktbericht und überraschte die Analysten wiederholt mit einer abweichenden Realität.

Die Anzahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA betrug demnach 262.000 Stück. Analysten rechneten mit 300.000 neu gestellten Anträgen. Der US-Arbeitsmarkt entwickelte sich somit „weniger schlecht“ als erwartet und schon stehen die Zeichen gen „Boom“ gerichtet. Schlecht für Gold und dies zeigte sich auch am rasanten Abstieg vom Bereich um die 1.207 Dollar auf rund 1.177 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).

Der harte Winter sei an der schleppenden Arbeitsmarktsituation im ersten Quartal 2015 verantwortlich gewesen. Winter ziehen vorüber und geben den Weg für den Frühling frei. Das bringt Auftrieb für mehr Optimismus bei den Prognosen für die künftige Konjunktur-Entwicklung mit sich. In den letzten Stunden des Handelstages federte der Goldpreis nur noch mäßig zurück und endete bei einer Notierung von 1.184,20 US-Dollar.



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