Unverrückbare Sparkultur in Deutschland – Sicherheit vor Zinsen

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Am 30. Oktober ist wieder Weltspartag und „nichts Neues in Deutschland“. Die Bundesbürger und ihre Sparkultur sind wie eh und je. Sicherheit vor Zinserträge, auch wenn die erzielten Renditen von Tagesgeld, Sparbuch und Co. überhaupt nicht bekannt sind.

Sparanlagen

Deutsche Sparkultur erscheint in Abwärts des Zins-Strudels unverrückbar

Nur wenige Sparer wissen über die Zinserträge ihrer Anlage

Sparen ist in Deutschland nach wie vor in. Rund zwei Drittel der Bundesbewohner (64%) legen nach wie vor in regelmäßigen Abständen Geld auf die hohe Kante. Allerdings scheint diese Sparkultur automatisiert zu erfolgen, da nur eine Minderheit der Sparer überhaupt weiß, wie viel Zinsen auf die beiseite gelegten Sparbeiträge anfallen.

Frägt man die Deutschen nach einer vorhandenen Sparanlage, so können die meisten Deutschen mit Ja antworten. Geht man aber ins Detail und hinterfrägt die Renditen der Sparanlage, so muss eine Mehrheit passen. Diese offensichtlich verbreitete Unwissenheit über die eigene Sparmaßnahme ergab eine von Bank of Scotland beauftragte Forsa-Umfrage im Rahmen des „Sparerkompass“.

Lediglich 29 Prozent der Befragten konnten aus dem „FF“ die Höhe der Zinsen benennen. 39 Prozent der Sparer waren lediglich in der Lage, die Renditen abzuschätzen.

Das Festhalten an „traditioneller Sparkultur“ der Deutschen ist inzwischen offenkundig. Sicherheit geht vor Renditen, so das vermeintliche Motto der Privatanleger. Noch immer sind das Tagesgeldkonto und das Sparbuch die Favoriten, obwohl die Zinsen inzwischen unterhalb von „Gu und Böse“ angelangt sind. Rund drei Viertel (72%) der Bundesbürger sehen im Tagesgeldkonto ihr Sparmodell Nummer Eins, gefolgt vom Sparbuch mit anteilig 52 Prozent.

„Die Macht der Gewohnheit“, so das Motiv von 44 Prozent der Sparer, die auf ein Sparbuch setzen. Hauptargumente am Festhalten dieser „niederrentablen“ Geldanlagen sind Flexibilität und Sicherheiten. Die Zinsen seien garantiert und ans Geld könne man zu jeder Zeit ran.

70 Prozent der Sparer sehen die schnelle Verfügbarkeit des angelegten Geldes als Hauptargument für die Sparbuch- oder Tagesgeldanlage. Obwohl lediglich 5 Prozent der Sparbuch-Inhaber der Meinung ist, dass die Sparbuch-Renditen besser seien als andere Anlageformen.

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