Unruhige Finanzmarktzeiten – Goldkurs und Geldmenge M3 hoch

Krisenwetter –


Offenbar anstehende unruhige Finanzmarktzeiten lassen den Goldkurs steigen und die Renditen der Bundesanleihen sinken. Im April stieg die Geldmenge M3 in der Eurozone auf ein bisheriges Allzeithoch an.

Euro Spalter

Finanzmarktteilnehmer scheinen den vermeintlichen Frieden nicht zu trauen

Geldmenge M3 auf Rekordhoch – Gold auf 6-Jahres-Hoch

Im April 2019 stieg die Geldmenge M3 in der Eurozone auf 12,565781 Billionen Euro an. Im März lag die Geldmenge M3 bei „lediglich“ 12,512783 Billionen Euro und damit um knapp 53 Milliarden Euro niedriger. Mit der im April weiter angestiegenen Geldmenge wurde in der Kategorie M3 gleichzeitig ein Allzeithoch markiert. Das bisherige Rekordtief lag bei 1,097239 Billionen Euro (umgerechnet) im Januar 1980.

Mit der Geldmenge M3 versteht die Europäische Zentralbank (EZB) die kurzfristige Geldanlagen wie Bankschuldverschreibungen sowie ergänzend die Geldmengen M1 und M2. Zu diesen Kategorien zählen z.B. Sichteinlagen und Spareinlagen mit einer Frist von bis zu 3 Monaten.
Infos über die Geldmengen M0, M1, M2 und M3
Ein Indikator für steigende Geldmengen bei gleichzeitiger Geldentwertung sowie die steigende Unsicherheit rund um die Finanzmärkte könnte der inzwischen auf ein 6-Jahreshoch gestiegene Goldpreis sein. Traditionell flüchten Finanzmarktteilnehmer bei stürmischen Zeiten ins Edelmetall Gold. Nicht als Kapitalanlage, vielmehr jedoch als Wertstabilisator. Als ein weiterer Hinweis für widrige Finanzmarktumstände innerhalb der Eurozone und auch darüber hinaus können auch die gefallenen Renditen für Bundesanleihen gedeutet werden. Noch gilt der „Bundesschatzbrief“ als eine sichere Anlage. Die 10-jährigen Papiere sind längst wieder im negativen Bereich angekommen. Wer also in 10-Jahres-Anleihen investiert, erhält keine Renditen, sondern muss quasi eine Gebühr bezahlen.

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