Trübe Stimmung bei Goldspekulanten – Hoch bei Analysten

Goldmarkt August 2016-


Die Goldspekulanten zeigten lt. Bericht der Aufsichtsbehörde CFTC eine eher trübe Stimmung, während die Analysten aufgrund der „guten“ Arbeitsmarktdaten ein Hoch erleben. Der Goldpreis litt deutlich unter den Wahrnehmungsverschiebungen.

Arbeitsmarktdaten überraschten die Analyste positiv

Kursziel Gold
Goldspekulanten ließen mit Optimismus nach

Die Spekulanten am Gold-Terminmarkt haben die Lust am gelben Edelmetall offensichtlich schon in der Handelswoche zum 02. August 2016 verloren. Vor allem die Großspekulanten ließen mit ihrem Optimismus lt. CoT-Report kräftig nach. Anteilig verkleinerten die großen Terminmarktteilnehmer ihre kumulierten Netto-Long-Positionen (Optimismus) um satte -20,3 Prozent, von ursprünglich 368.955 auf 294.183 Futures. Die kleinen Goldspekulanten agierten ähnlich, jedoch um ein gutes Maß vorsichtiger. Ihre Long-Positionen schrumpften im gleichen Zeitraum um -0,7 Prozent, von 30.068 auf 29.844 Kontrakte.

Mit entsprechender Vorbelastung rutschte der Goldpreis kurz vor dem Eintritt ins Wochenende dank der zusätzlich veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten um ein gutes Stück ab. Im Juli 2016 wurden demnach rund 255.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Für die positiv überraschten Analysten klingt das nach einem robusten Arbeitsmarkt. Die Wetten für eine Zinsanhebung durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) erhielten einen Aufwind. Schlecht für Gold.

Am Montag startete Gold mit einem Preis von rund 1.337 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Die Gold-Akteure werden im Laufe des frühen Nachmittags zeigen, ob sie die US-Arbeitsmarktdaten und den nachgelassenen Optimismus bei den Spekulanten der „Wettabteilung“ über das Wochenende verarbeitet haben.

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