Reduzierter Tagesgeldzins der Bank of Scotland noch im Juli

Tagesgeld Bank of Scotland-

Die Bank of Scotland (BoS) wird am 31.07.2012 den Zins zum Tagesgeldkonto reduzieren und damit eine kleine Serie der Zinskürzungen noch im Juli zum Abschluss bringen.

BoS Juli-Abschluss mit Zinssenkung zum Tagesgeld

BoS
BoS Tagesgeldzins Juli 2012

Noch zum letzten Juli Tag wird BoS den Tagesgeldzinssatz von derzeit 2,25% p.a. auf 2,00% p.a. setzen. Die Reduzierung um 0,25% ist ein Indiz dafür, dass die schottische Bank nach einer ganzen Serie von drastischen Kürzungen in „Kalkulations-Schwierigkeiten“ stecken könnte.

Die vorherige Zinssenkung zum Tagesgeldkonto wurde am 29.06.2012 durchgeführt und liegt somit ziemlich genau einen Monat zurück. In der Zwischenzeit rutschten die Festgeldzinssätze dramatisch in den Keller.

Eine Angleichung der Tages- und Festgeldrenditen erscheint logisch. Noch bis Montag, den 30.07. erhalten Tagesgeldkunden einen höheren Zinssatz als der Neueinsteiger zur 3-jährigen Festzinsanlage (2,20% p.a.). Mit der Absenkung auf 2,00% zum folgenden Dienstag werden die Verhältnisse wieder ins Lot gebracht. 12 Monate Festzins rentieren bei BoS derzeit mit 2,10% p.a.

Sparer können dennoch gelassen reagieren

Privatanleger können sich, so ironisch es klingen mag, glücklich schätzen, noch einen Tagesgeldzinssatz über der 2%-Marke zu ergattern. Besonders wenn der Zins zu Standard-Bedingungen vergeben wird. Bank of Scotland hat lediglich einen Zinssatz bestimmt, der für Neu- und Bestandskunden, egal mit welcher Einlagenhöhe gilt.

Weder Neukunden-Boni noch limitierte Zeitfenster „verschönern“ die tatsächlichen Umstände mit temporär angehobenen Zinssätzen. Ein Einlagenminimum wird von BoS nicht gefordert.

Zum Trotz? – Eröffnungsbonus wird nicht gestrichen
Nach wie vor erhalten BoS-Neukunden einen Tagesgeldbonus in Höhe von 30,- Euro direkt auf das Konto gutgeschrieben, nachdem es durch eine Ersteinlage aktiviert wurde. Vorerst gilt die Aktionsverlängerung bis zum 09. September 2012.

Mehr Gelassenheit in der Euro-Krise durch Flexibilität
Den großen Einbruch wird die erneute Zinssenkung für die Bank of Scotland nicht bedeuten. Der Trend der Privatanleger bewegt sich ohnehin zur Strategie des „Parkens & Abwartens“.

Sicherheit geht vor Renditen. Tagesgeldkonten bieten die Gelegenheit, Kapital verzinst anzulegen, ohne die Zugriffsmöglichkeiten zu verlieren. Sparer gehen in eine abwartende Haltung ein, um die Entwicklungen der Euro-Zone zu beobachten und ggfs. um zur richtigen Zeit reagieren zu können. Eine festverzinsliche Anlage läßt diesen Spielraum (zinsunschädlich) schlicht nicht zu.

Tagesgeldkonto eröffnenTagesgelderöffnung      Weitere Details BoS TagesgeldkontoTagesgeldzinsen



Beitrag anderen Menschen mitteilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.