Suche nach Antriebsmotor für Goldpreis – Krisen, Inflation, Indien?

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Wenn es noch einen Antriebsmotor für den Goldpreis geben sollte, so stottert dieser gewaltig. Die Krisen sind in den Augen der Marktbeobachter nur noch laue Lüftchen und die Inflation bleibt völlig aus. Nun richtet sich die Hoffnung auf die Feste des Subkontinents Indien.

Goldschmuck

Krisen können den Goldkurs nicht antreiben. Vielleicht schafft es Indien?

Die Suche nach einem Antriebsmotor für Goldpreis

Zahlreiche Krisen sind nicht Anlass genug zu einem kräftigen Aufwärtsschub für den Goldpreis. Die größte Krisensituation innerhalb der letzten Jahre war in den Augen der Marktbeobachter die Angst vor einer beschleunigten Inflation. Die zur Bekämpfung der weltweiten Finanzkrise eingesetzte Geldschwemme durch die großen Zentralbanken erschreckte die Investoren gewaltig und löste letztendlich eine Fluchtwelle in den sicheren Hafen Gold aus. Der Zenit zum Goldpreis wurde im September 2011 mit über 1.900 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) überschritten.

Die „galoppierende Inflation“ setzte jedoch nicht ein und heute kämpft die Euro-Zone sogar gegen deflationäre Entwicklungen. Das Jahr 2013 brachte für die Goldinvestoren mit einem Minus von gut 30 Prozent den großen Einbruch. Heute scheint die Dynamik des Goldkurses aufgebraucht. Zuspitzungen der geopolitischen Krisen vermögen die Marktteilnehmer nur noch zu „müden Reaktionen“ zu bewegen.

Der Goldpreis pendelte auch am Montag um die 1.280 Dollar und hat sich nach dem Durchbrechen der 200-Tages-Linie offenbar eine neue „Abwarte-Basis“ geschaffen.

Wenn schon die Krisenherde keinen Anlass für Verunsicherungen mehr bieten, dann könnte wenigstens eine verstärkte Nachfrage für steigende Goldpreise sorgen. Mit Hoffnungen auf Erholung sind die Blicke der Goldinvestoren auf Indien gerichtet. Eines der größten Goldmärkte der Erde, jedoch mit politisch angelegten Fußfesseln.

Traditionelle Feste sind in Indien fast generell mit Goldgeschenken verbunden. Die Nachfrage nach Gold steigt rhythmisch in den Monaten August bis Oktober sowie ganz besonders zum „Hochzeitsmonat“ Februar an. Das größte „Goldland“ China müsste für deutliche Kursanstiege jedoch mitziehen, aber das Reich der Mitte fiel in den vergangenen Monaten beim Goldumsatz durch eine besondere Zurückhaltung auf.



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