Steigende Crash-Angst an den Börsen könnte Goldkurs kräftig antreiben

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Eine steigende Nervosität bei den Börsen-Teilnehmern könnte dem Goldpreis einen kräftigen Aufwind verleihen. Die „Gerüchte“ über einen drohenden Crash an den Handelsplätzen mehren sich. Der vermehrte Wechsel der Investoren von fragilen Blasen hin zum stabilen Edelmetall Gold ließe sich sehr schnell am Kurs ablesen.

Goldbarren

Gold Nuggets können die Gemüter beunruhigter Börsianer ganz schnell wieder beruhigen

Angst-Umtriebe an den Börsen könnte Goldkurs einheizen

Gold könnte sehr schnell und mit großem Andrang wieder zum „Retter in letzter Not“ werden. An den Börsen geht offenbar eine noch nicht ganz greifbare Angst um. Der Blick auf die Kursentwicklungen und die vermehrt eingegangenen Wetten auf einen Crash an den Handelsplätzen verheißen nichts Gutes. Womöglich steht die offensichtlich durch Liquiditätsschwemmen verursachte Blase kurz vor dem Aderlass.

Die Geldflutung der Finanzmärkte durch die großen Zentralbanken hat den grenzenlosen Eifer der Wertpapierhändler, nach möglichst viel Gewinnen und Renditen zu hasten, kräftig eingeheizt. Immer weniger der gehandelten Papiere repräsentieren die tatsächlichen Werte der Unternehmen. Die Kurse stiegen über Wochen von Rekord zu Rekord.

Wenn die ersten Hedge-Fonds Wetten für einen Zusammenbruch eingehen und auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf „mögliche Blasenbildungen“ im Wertpapier-Sektor hinweist, dann verbreitet das eine gewisse Nervosität. Am Ende hilft die „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ noch kräftig nach und die Kettenreaktion nach unten ist nicht mehr aufzuhalten.

Deutliche Hinweise auf eine erhöhte Nervosität an den Märkten könnte ein anziehender Goldpreis sein. Die geopolitischen Krisen in den vergangenen Wochen und Monaten hatten bis dato nur kurzfristige Effekte auf den Goldpreis. Schlechte Nachrichten aus dem Krisengebiet der Ost-Ukraine wirkten sich lediglich für wenige Stunden bis zu ein, zwei Tage aus. Die zuletzt ausgesprochenen Sanktionen der EU und den USA gegen Russland fanden sich in der Goldpreisentwicklung praktisch nicht wieder.

Zweifel an der eigenen Erwartungshaltung zur Fed-Geldpolitik

Marktbeobachter scheinen nun langsam die ersten Zweifel an die selbst aufgestellten Erwartungen zur Geldpolitik der Fed zu haben. Der US-Arbeitsmarkt spielt nicht so mit wie erhofft und eine Zinsanhebung durch die US-Notenbank droht in die Ferne zu rücken. Der drückende Langzeiteffekt auf den Goldkurs könnte schwächer werden.

Am Mittwochmorgen legte der Goldpreis nach dem Handelsstart etwas zu. Der Vortag schloss mit 1.288,65 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) ab und im Tagesverlauf wurde kurzfristig der Preis von 1.292 Dollar überschritten. Der weitere Tagesverlauf wird zeigen, ob der Trend zu einer anwachsenden Nervosität an den Papiermärkten bereits eingesetzt haben könnte.



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