Sparvermögen Privathaushalte nach Jahren erstmals geschrumpft

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Das Sparvermögen der deutschen Privathaushalte ist aufgrund anhaltend niedriger Zinsen, der angestiegenen Inflation sowie sehr unterschiedlich entwickelten Aktienmärkten erstmals seit sechs Jahren geschrumpft.

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Erstmals seit sechs Jahren haben die privaten Haushalt im Bundesgebiet weniger Vermögen als noch ein Jahr zuvor. Die Deutsche Bundesbank berechnete lt. Monatsbericht August 2018 eine reale Gesamtrendite (Inflationsbereinigt) von -0,8 Prozent. Ein Jahr zuvor hatten die Privathaushalte gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,4 Prozent erwirtschaftet.

Zu den Privatvermögen zählt die Bundesbank neben den Geldeinlagen auf Spar- und Girokonten auch Aktien, Fonds sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen.

Die Zinsen für klassische Sparanlagen lagen ohnehin schon ununterbrochen seit dem dritten Quartal 2016 unter dem Niveau der Inflation. Hinzu kamen nun sehr unterschiedliche Entwicklungen bei den Aktienmärkten. Zu allem Überfluss zog die Inflation auch deutlich an.

Die Bundesbank beziffert das Vermögen der Privathaushalte mit Stand erstes Quartal 2018 mit 5,875 Billionen Euro.


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