Donnerstag, den 19. Juli 2018

Sparda Bank Berlin führt Verwahrungsentgelt ein

Eurokrise


Die Tagesgeldkunden der Sparda Bank Berlin werden voraussichtlich ab September 2017 ein Verwahrungsentgelt in Höhe von 0,4 Prozent für Geldeinlagen ab 100.000 Euro bezahlen müssen.

Weitere Banken dürften sich diesem Trend anschließen

Euro-Krise

Strafzins für Sparanlagen setzt sich durch

Die Sparda Bank Berlin wird voraussichtlich als weiteres Kreditinstitut von Privatkunden ein sog. Verwahrungsentgelt für Einlagen verlangen, statt Zinsen zu zahlen. Ab dem 01. September 2017 soll für Tagesgeldeinlagen ab 100.000 Euro ein Negativzins in Höhe von 0,4 Prozent pro Jahr fällig werden.

Damit folgt die Sparda Bank mit Zinssatz und Einlagenhöhe den vorangegangenen Beispielen der Volksbank Stendal und der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee.

Aufgrund dem Festhalten der Europäischen Zentralbank (EZB) an ihrer derzeit ultralockeren Geldpolitik dürften noch weitere Kreditinstitute dem Trend folgen und von ihren Kunden „Gebühren“ für die Verwahrung von Geldeinlagen verlangen.




  Relevante Berichte zum Thema - Das könnte Sie interessieren

Kreditinstitute verlieren Vertrauen ihrer Kunden
Kreditinstitute verlieren Vertrauen ihrer Kunden

Kreditinstitute – Das Vertrauen der Bundesbürger in die Kreditinstitute befindet sich auf niedrigem Niveau. Die Neugestaltung so mancher Entgelte für Girokonten und weitere... 

EZB Zinspolitik: Negativzinsen für Haspa-Kunden
EZB Zinspolitik: Negativzinsen für Haspa-Kunden

Eurokrise – Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dringt immer mehr beim Endkunden durch. Nun will auch die Hamburger Sparkasse eine Gebühr für die Bewahrung... 

Geld verdienen mit Kreditaufnahme – Privileg für Bund
Geld verdienen mit Kreditaufnahme – Privileg für Bund

Bankenkrise – Geld verdienen mit Kreditaufnahme. Der Bund war im Jahr 2016 klarer Gewinner der Niedrigzinsphase. Mit der Aufnahme von neuen Schulden über die Ausgabe von... 

Girokonto 2017: Hemmschwelle für höhere Kosten sinkt
Girokonto 2017: Hemmschwelle für höhere Kosten sinkt

Kontokosten – Privatkunden können sich für das kommende Jahr getrost auf weiter steigende Kosten für Girokonten einstellen. Vermögende Kunden werden vermehrt mit weitergereichten... 


  Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

Auskunftsansprüche: „Inkasso“-Check der Verbraucherschützer ist unvollständig
Auskunftsansprüche: „Inkasso“-Check der Verbraucherschützer ist unvollständig

BGH-Urteil Verbraucherschutz – Bereits im Februar 2018 starteten die Verbraucherzentralen den sogenannten „Inkasso“-Check. Das Tool soll Betroffenen helfen einzuschätzen,... 

Zahl Einkommensmillionäre steigt weiter an
Zahl Einkommensmillionäre steigt weiter an

Steuer – Die Anzahl der Personen mit mindestens 1 Millionen lohn- und einkommensteurpflichtigen Einkommen ist im Jahr 2014 weiter angestiegen. Im Schnitt lag das Einkommen... 

Szene Cryptowährungen erneut Opfer eines Angriffs
Szene Cryptowährungen erneut Opfer eines Angriffs

Geldanlagen – Die Szene der Cryptowährungen ist wiederholt Opfer eines Angriffs geworden. Wieder gelang es Hackern einer südkoreanischen Handelsplattform die Konten leer... 

Crypotwährung Bitcoin Mitte Juni 2018 auf steiler Talfahrt
Crypotwährung Bitcoin Mitte Juni 2018 auf steiler Talfahrt

Finanzmärkte – Die Cryptowährung Bitcoin gerät gegen Mitte Juni in ordentlichen Stress. Der Preis für die virtuelle Währung rutschte kräftig in die Tiefe. Bitcoin... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen von Ihnen sind uns sehr viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.