Spar-Alternativen – Wertpapiere und Fonds-Produkte

Wohin mit dem Geld?-


Geld anlegen ist schwer geworden, zumindest für den Sparer, der Wert auf Renditen und Vermögenszuwachs setzt. Spar-Alternativen führen fast schon zwangsläufig auf Wertpapiere und Fonds-Prokukte hinaus. Stiftung Warentest hat sich bei den einschlägigen Banken umgesehen und die angebotenen Produkte unter die Lupe genommen.

Finanzprodukte

Alte Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen – Auf Spar-Alternativen ausweichen

Die Hausbank ist meist die erste Anlaufstelle

Sie besitzen 10.000 Euro, wollen aber nicht im Strom der motivierten Konsumenten schwimmen, sondern sparen. Also wohin mit dem Geld? 10.000 Euro einfach auf das Girokonto bringt heute nichts mehr ein, mit Glück ist das Girokonto kostenlos. Das Tagesgeldkonto wirf gerade mal Zinsen im Bereich von 0,5 Prozent ab, also nach einem Jahr 50,- Euro. Der Ausweg führt zu einer Geldanlage, die beim relativ „sturen deutschen Sparer“ noch längst nicht das Ansehen des beliebten aber ebenso unrentablen Sparbuches genießt.

Wo ein Sparbuch das Dasein fristet, ist die zugehörige Bank in der Regel auch nicht weit. Der nächste Gang zur Bank oder Sparkasse samt Sparbuch für das Nachdrucken der inzwischen angesammelten Zinsen wird ist die Gelegenheit, um den Bankberater mal nach einer „gescheiten“ Geldanlage mit „vernünftigen“ Zinsen zu fragen. Eine Antwort wird mit Sicherheit nicht ausbleiben, aber wie steht es um die Qualität der Spar-Alternativen?

Die Sparanlage um 10.000€ läuft auf einen Fonds hinaus

Stiftung Warentest nahm virtuell 10.000,- Euro in die Hand und klapperte die verschiedensten Kreditinstitute ab. Die 10.000,- Euro sollten gut angelegt werden und man war darauf gespannt, welche Anlageprodukte angepriesen werden. Wie erwartet, lief es auf Wertpapiere und Aktienfonds hinaus.

Das Experten-Team von Finanztest (04/2016) wandte sich an zahlreiche Banken und fragte nach einer Möglichkeit, die 10.000,- Euro lukrativ anzulegen. Die befragten Geldhäuser waren die Deutsche Bank, die Commerzbank, Postbank, Hypovereinsbank sowie Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Finanztest fiel auf, dass einige Banken noch relativ junge Finanzprodukte anboten, die noch keiner Beurteilung unterzogen werden konnten. Fünf Punkte gab es insgesamt zu holen. Ein angebotener Fonds erreichte lediglich zwei Punkte. Die angebotenen Fonds von den Genossenschaftsbanken und der Commerzbank erhielten vier Punkte und damit eine gute Note.

Die Postbank und die Deutsche Bank setzten bei Anlagebeträgen über 10.000 Euro auf DWS Fonds. Die Tester standen dem Angebot jedoch skeptisch gegenüber und empfehlen, nicht zu hundert Prozent in die DWS Fonds zu steigen, sondern den Geldbetrag besser jeweils hälftig in den Deutschen Invest EuroGov Bonds LC und die DWS Top Dividende zu investieren.

Sparkassen-Kunden fahren lt. Finanztest mit „Sigma Plus Konservativ“ ganz gut. Genossenschaftsbanken punkten mit „Fair World Fonds (Union)“ und die Hypovereinsbank bietet mit „Private Banking Vermögensportfolio Nachhaltigkeit A PI 4“ eine empfehlenswerte Geldanlage an. Bei der Commerzbank könnten sich Kunden dem angebotenen „Allianz Strategiefonds Balance A EUR“ annehmen.

Die Hausbank ist nicht immer „das Gelbe vom Ei“

Finanztest rät den Konsumenten, sich bei einem geplanten Sparbetrag ab 10.000 Euro auch nach anderen Möglichkeiten als die von der Hausbank umzusehen. Als eine Alternative gelten z.B. Indexfonds, bei denen eine weite Streuung des angelegten Kapitals für eine Minderung des Risikos sorgt. Managementgebühren für den Fonds fallen nicht an.

Noch immer auf der Suche nach einer Spar-Alternative? Einfach beraten lassen.

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