Sinkt Goldpreis 2013 auf knapp über 1.500 US-Dollar?

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Rohstoffe und allen voran das Gold haben offensichtlich den Auftrieb auf längere Sicht verloren. Das Edelmetall macht zu den allgemein schwachen Entwicklungen der Rohstoffpreise keine Ausnahme. Inzwischen werden erste Vermutungen geäußert, dass sich der Goldpreis im Jahr 2013 nur knapp über 1.500 US-Dollar halten könne.

Gerät Goldpreis auf lange Sicht in die „Warteschleife“?

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Zweifel an Goldkurs-Entwicklungen

Der abschwächende Optimismus zu wieder steigenden Goldpreisen scheint langsam von „akuten zum chronischen“ Zustand zu wechseln. Es kommt wieder Bewegung in den Rohstoffmarkt und die Anzeichen deuten auf weitere Verluste u.a. beim Goldkurs.

Das gelbe Edelmetall ließ um weitere 0,2 Prozentpunkte nach und setzte sich vorübergehend auf 1590,20 Dollar pro Feinunze fest. Inzwischen ist bereits von einem „Wendepunkt des Goldzyklus“ die Rede. Lt. Handelsblatt online (Dienstag) haben die Spezialisten von der US-Investmentbank Goldman Sachs die Situation rund um den Goldmarkt neu bewertet und ihre ehemalige Prognose von 1.805 Dollar pro Feinunze für die nächsten sechs Monate bzw. 1.800 Dollar für die nächsten zwölf Monate zurück gezogen. Für den gleichen Zeitraum gingen die Analysten nun von 1.600 Dollar bzw. 1.550 Dollar pro Feinunze Gold aus.

Lieber den Taten folgen statt den Worten

Nachdem Goldman Sachs bereits Anfang Dezember 2012 ein Ende der Gold-Hausse vorausgesehen haben will, müssten eigentlich noch die Rohstoff-Experten von der Commerzbank nachziehen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Ebenfalls zu Beginn Dezember ging Deutschlands zweitgrößte Bank noch von einer „geneigten“ Aufwärtsbewegung des Goldkurses aus, da die europäischen Probleme nicht nach Lösungsansätzen suchten, die ein Goldpreisverfall bewirken könnten.

„Reden ist die eine Seite, Handlungen wäre die andere Seite“
Wenn eine Bank durch bisherige Handlungen am meisten selbst dazu beigetragen hat, das Vertrauen und den Glauben der Kunden vergrault zu haben, dann würde Goldman Sachs dafür die ideale Gallionsfigur abgeben. Offenbar werden gerne Milliardengewinne der Bank und gleichzeitig die Verluste der teils eigenen Kunden vergessen. Stichwörter wären u.a. Subprime-Krise, Firmengeheimnisse und nicht zuletzt Abacus 2007.

Die Deutsche Bank zeigt vor der eigenen Haustüre wie eifrig die großen Globalplayer daran sind, die Einstellung ihrer teils skrupellosen Geschäftsgebaren zu verweigern.

Interessanter wäre vielmehr ein Auge darauf zu werfen, wie sich Goldman Sachs am Goldmarkt selbst verhält und nicht blind auf die an die Öffentlichkeit abgegeben Haus-Prognosen zu glauben.

Dennoch darf nicht der interessante Eckpfeiler übersehen werden, dass Börsenprimus George Soros lt. US-Börsenaufsicht rund die Hälfte seiner Goldbestände (SPDR Gold Trust Anteile) bereits im Quartal 4 2012 abgestoßen hatte.

  Goldanbieter

Bild: tarifometer24.com

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