Schub für Goldpreis-Anstieg über 1.200 Dollar ohne Nachhaltigkeit

Goldmarkt Juni 2015-


Der Schub für den Goldpreis in der vergangenen Woche war mit wenig Nachhaltigkeit begleitet. Das Edelmetall rutschte zeitweise wieder unter die Marke von 1.200 US-Dollar ab.

Edelmetall

Gold über 1.200 Dollar, aber ohne Saft und Kraft. Richtung bleibt noch aus

Spekulativen Goldmarkt-Teilnehmer zurückhaltend

Zum Wochenabschluss war wieder die US-Aufsichtsbehörde CFTC an der Reihe und veröffentlichte das Verhalten der spekulativen Goldmarkt-Teilnehmer in der Woche zum 16. Juni.

Es war demnach nicht sehr viel los, die Aktivitäten der Gold-Spekulanten waren eher zurückhaltend. Die Anzahl der Open Interest (offene Kontrakte) stieg um 2,4 Prozent an. Der Optimismus zu steigenden Goldpreisen war leicht rückläufig. Die Spekulanten reduzierten ihre kumulierten Netto-Long-Positionen auf 76.637 Kontrakte, ein Rückgang um -2,5 Prozent.

Wieder einmal agierten die großen Gold-Spekulanten gegensätzlich wie ihre kleinen Kollegen am Goldmarkt. Während die kleinen Marktteilnehmer ihre Bestände der Netto-Long-Positionen von 3.499 auf 914 Futures reduzierten, legten die Großspekulanten etwas drauf. Ihre gehaltenen „Optimismus-Papiere“ stiegen von 75.090 auf 75.723 Futures an.

Gold ging bei einem Preis von 1.200,22 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) ins Wochenende. Ein energiereicher Kursanstieg lässt somit noch auf sich warten. Am Montag steht in der EU ein Krisengipfel aufgrund der „Uneinigkeit“ zwischen Griechenland und den Gläubigern zur Schuldenfrage auf dem Plan. Für den Goldpreis liegt im Ergebnis der EU-Debatte ein wenig Potenzial versteckt.



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