Scholz ist selbst Leidtragender der Nullzinspolitik

Geldpolitik –


Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist inzwischen von einem gesetzlichen Verbot von Negativzinsen auf Guthaben der normalen Sparer abgerückt. Es gebe bereits jetzt schon Instrumente dafür.

Negativzinsen

Negativzinsen sollen lt. Scholz nicht für Sparer gelten

Der Bundesfinanzminister ist selbst Leidtragender

Ein Appell eines Politikers an den privatwirtschaftlichen Bankensektor. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erklärte via der von BILD produzierten Sendung „Die richtigen Fragen“, dass die Vorstandsvorsitzenden der deutschen Kreditinstitute dazu aufgefordert sind, den Sparern keine Negativzinsen aufzubürden. Dieser Aufruf soll als eine „klare Ansage“ verstanden werden und Scholz gehe davon aus, dass die Botschaft auch klar verstanden angekommen sei. Es sei eine schlechte Idee, die Guthaben der Millionen Sparern nun mit einem Negativzins zu belasten.

Von seiner vor rund zwei Wochen ausgesprochene Möglichkeit, Negativzinsen per Gesetz verbieten zu lassen, ist Scholz allerdings wieder abgerückt. Nun sei dies gar nicht mehr notwendig, da ausreichende Instrumente zur Verfügung stünden, welche eine Weitergabe von Negativzinsen verhinderten. Das Finanzministerium habe bereits erste Ansätze geprüft und daraus ginge hervor, dass es für die allermeisten Banken rechtliche gar nicht möglich sei.

Scholz „outete“ sich als ein „Aktienmuffel“, da auch er lt. eigener Angabe sein Guthaben lediglich auf das Sparbuch und Girokonto lege. Dort gibt es keine Zinsen und daher sei er selbst Leidtragender.

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