Rettungs-Dilemma um Zypern pusht Goldpreis

Goldkurs-


Die „Rettungsansätze“ für Zypern haben erheblich Verwerfungen an den Finanzmärkten eingebracht. Das schwere Edelmetall Gold entpuppte sich erneut als die Rettungsinsel in der stürmischen See.
Der Kurs sprang über die Marke von 1.600,- Dollar pro Feinunze.

Unsicheres Bargeld holt Gold auf den Plan zurück

Goldpreisanstieg
Goldkurs setzte nach Zypern-Dilemma Aufwärtsbewegung fort

Das Edelmetall Gold hat wiederholt seine Eigenschaft unter Beweis gestellt, als der sichere Hafen in unsicheren Zeiten zu gelten. Während die Nachricht aus Brüssel, den zypriotischen Sparern ein Teil ihrer Ersparnisse für die Bankenrettung wegzunehmen, für ruckartige Stürze an den Börsen sorgte und den Euro-Kurs auf Talfahrt schickte, kletterte gestern der Goldpreis um 0,7% nach oben und erreichte 1603,47 US-Dollar pro Feinunze.

Auch der „kleine Bruder“ Silber erhielt einen kleinen Schub nach oben und konnte um 0,4% zulegen und notierte bei 28,88 Dollar.

Der Goldkurs setzte seine Aufwärtsbewegung fort und konnte nach den durchaus hohen Verlusten in den letzten Wochen erstmals wieder die 1.600,- Dollar-Marke überspringen.

Ob auch eine entschärfte Lösung bei der angeordneten Zwangsabgabe für die Sparer Zyperns für eine Entspannung, geschweige einen Rückgewinn des Vertrauens sorgen kann, darf angezweifelt werden. Die Regierung in Nikosia plädiert derzeit für eine Entlastung der Kleinsparer, deren Guthaben unter dem Betrag von 20.000,- Euro liegt. Bis zu diesem Betrag solle keine Zwangsabfuhr eingeleitet werden.

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