Potenzieller US-Aufschwung – Goldpreis knickte kurz vor Wochenende ein

Goldmarkt April 2015-


Nur wenige Stunden vor Wochenende beendete der Goldkurs seine gemütliche Seitwärtsbewegung und knickte aufgrund der hohen Erwartungen in Übersee ein. Potenzieller US-Aufschwung aufgrund hoher Auftragslage.

Goldbarren

„Präventiv-Angst“ vor den Zinserhöhungen drückt erneut auf den Goldpreis

Mehr Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter – Goldpreis unter Druck

„Wer den Tag vor dem Abend lobt..“. Noch am Freitagvormittag pfiffen die Spatzen vom Dach, dass der Goldkurs den gemütlichen Gang bis zum Wochenende fortsetzen wird. Am Nachmittag traf die Nachricht aus Übersee ein, dass die US-Konjunktur zumindest potenziell einen konjunkturellen Aufschwung durchleben wird.

Um 16:00 Uhr fiel der Goldpreis um rund 10 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) in die Tiefe, nachdem aus den USA die Nachricht eintraf, dass die Nachfrage nach langlebigen Wirtschaftsgütern gegenüber dem vorherigen Monat um rund 4 Prozent höher ausgefallen sei. Die von Wall Street Journal befragten Analysten gingen lediglich von „Stirn runzelnden“ 0,5 Prozent aus.

Nächste Woche treffen wieder die Führungskräfte der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zusammen. Die Marktteilnehmer werden in Scharen auf Lauer liegen und auf die durch Ritzen und Löchern durchdringenden Informationen warten. Eine Zinsanhebung durch die Fed gilt nach den überraschten Gesichtern der Markt-Propheten wieder als wahrscheinlicher.

Höhere Zinsen im US-Markt bedeutet in der Regel einen stärkeren US-Dollar und damit einen erhöhten Druck auf den Goldpreis. Dieser Ballast auf den Preis des gelben Edelmetalls wurde zum finalen Wochenausklang präventiv draufgeschlagen.

Gold ging bei einem Preis von 1.179,50 US-Dollar pro Feinunze ins Wochenende.



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