Papiere mit Öko-Siegel: Ab 2020 „Umwelt-Bundesanleihen“

Klimapolitik –


Bundesanleihen mit Öko-Siegel anstatt höhere Renditen. Ab dem Jahr 2020 können Anleger sich für „Umwelt-Bundesanleihen“ entscheiden und somit etwas Gutes für ihr Gewissen tun.

Umweltschutz

Bundesanleihen mit Öko-Label sollen wohl für „besseres Gewissen“ sorgen

Höhere Renditen wären schlechtes Geschäft für Steuerzahler

Die von der Bundesfinanzagentur herausgegebenen Anleihen sollen ab dem nächsten Jahr einen „Öko-Touch“ erhalten. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant lt. Süddeutsche Zeitung die Ausgabe von exklusiv nachhaltigen Projekten angedachten Anleihen. Dazu zählten auch für das Klima bekömmliche Papiere. Die Renditen sollen ebenso hoch ausfallen wie für die klassischen Bundesanleihen, nur dass diese Anleihen eben „öko“ seien.

Scholz sieht in diesen „Umwelt-Bundesanleihen“ die bessere Lösung als die bei den Klimapaket-Verhandlungen zur Diskussion gestellte höhere Verzinsung von speziellen Anleihen. In den höheren Renditen sieht der Bundesfinanzminister ein „schlechtes Geschäft für die Steuerzahler“. Die Verzinsung der nun alternativen „Umwelt-Bundesanleihen“ orientierten sich am Markt und unterliegen somit der üblichen Zinsbildung. Es handelte sich somit um „ganz normale Bundesanleihen“ mit dem Prädikat „nachhaltige Anlage“.

Negativrenditen wie gehabt, nur jetzt mit Öko-Siegel

Ganz normale, sich am Markt orientierende Bundesanleihen bedeuten somit selbst mit „Öko-Siegel“ für den Anleger in aller Regel Negativrenditen. Der Investor muss quasi draufzahlen. Die Suche nach „Positivrenditen“ auf der Liste der Kurse und Renditen börsenorientierter Bundeswertpapiere Oktober 2019 dauert lange. Das vermeintlich schlechte Geschäft für die Steuerzahler aufgrund höherer, womöglich positiver Renditen, war immerhin für Jahrzehnte der Normalzustand. Damals bezahlte sich der bundesdeutsche Anleger die Renditen selbst mit seinen vorher abgenommenen Steuern. Heute muss der Steuerzahler für seine Bundesanleihe noch etwas drauflegen und erhält vom Steuergeldverwalter dafür Null erstattet. Das von Scholz betonte „schlechte Geschäft“ beträfe somit ausschließlich den Steuergeldeintreiber, dem wohl bereits jetzt schon das Gefühl des Gewohnheitsrechts auf Negativrenditen überkommen ist.

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