Notenbank Geldpolitik führte Anleger zum Gold zurück

Krisenzeiten – Gold Investments-

Unsichere und neuartige Situationen in den Handelsmärkten bringen dem gelben Edelmetall Gold stets erneute Aufmerksamkeit ein. Die Ankündigung der Notenbanken, Geld im großen Umfang in die Märkte neu einfließen zu lassen, zieht automatisch die Inflationsängste mit sich. Der August 2012 zeigte, dass Gold-Investoren wieder ein reges Interesse zeigen.

Gold-Anleger sorgten im August für ein Jahreshoch

Gold Investitionen
Anerkanntes Gegenmittel einer
drohenden Inflation

Mit rund 3,6 Milliarden Dollar Volumen an börsennotierten Edelmetall Produkten haben die Anleger im vergangenen August eine neue Jahreshöchstmarke aufgestellt. Die Pläne der großen Notenbanken, Interventionen im großangelegten Stil zu beginnen, sind auch bei den Gold-Spekulanten nicht spurlos vorüber gegangen. Handelsblatt Online (Montagsausgabe) veröffentlichte die neue Rekordmarke bei den umgesetzten Gold-ETPs auf Grundlage der vom US-Vermögensverwalter Blackrock veröffentlichten Statistiken.

Die Mutmaßungen um eine engagierte „Einsatzbereitschaft“ der Notenbank-Chefs Mario Draghi (EZB) und Ben Bernanke (FED), spiegelte sich in einer auflebenden Bereitschaft der Investoren, verstärkt ins Gold einzusteigen, deutlich wider.

Bereits die ersten Gerüchte zu weitreichenden Maßnahmen einer förmlichen Geldschwemme für angeschlagene Länder und Banken, ließen die Stimmen der Kritiker erheben. Eine laxe Geldpolitik würde unweigerlich zu einer ansteigenden Inflation führen. In Zeiten der Geldentwertungen hat sich das Edelmetall Gold immer wieder als Vermögensbewahrer hervorgetan. Ausgesprochene Inflationsgefahren führen unweigerlich zu einem erhöhten Interesse an Edelmetallen.

Der vermehrte Einstieg der Investoren schlug gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Einmal schützt Gold vor den Verlusten durch inflationäre Entwicklung der Währungen und steigende Goldpreise führen gleichzeitig zu einem Vermögenszuwachs. Im Laufe des vergangenen Monats stieg der Goldpreis um 4,8 Prozent nach oben und wurde am Montag auf 1734 Dollar per Feinunze festgemacht.

Der Unterschied – Gold für Renditen oder als Sicherheiten

In der Tat zeigte sich Gold historisch als „Vermögensspeicher“ über turbulente Zeiten hinweg. Anleger die auf Goldpapiere setzen, wie u.a. Gold-ETPs (Exchange Traded Products) profitieren allerdings nur solange der Markt funktioniert. Die Investoren halten das Gold in ihren Depots als einen „virtuellen“ Wert, der einen entsprechend notierten Goldwert repräsentiert.

Wer als verunsicherter Anleger auf „Nummer Sicher“ gehen wollte, müsste statt einem bilanzierten Stück Papiers das Gold in den eigenen Händen halten können. Etwas überzogen ausgesprochen, würde es reichen, einfach den „Stecker zu ziehen“, um die Gold ETPs und ETFs ins Nirwana zu entsenden. Die handfeste Goldmünze oder der schwere Barren blieben von einem „Stromausfall auf den Handelsplätzen“ völlig unberührt.

Letztendlich bleiben die Handelsplätze für Gold-Papiere überwiegend gewinnorientiert, auch wenn das Umschichten auf Edelmetall- ETPs oder ETFs ein Ausweichen aufgrund unsicherer Aktien-Entwicklungen sein könnte. Spekulationen setzen auf fallenden, bzw. steigende Goldkurse. Wer sich für den Goldbarren entscheidet, kümmert sich weniger um Renditen, sondern setzt auf die Sicherheit, eine drohende Inflation überdauern zu können.

  Goldanbieter

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