Niedrigzinsen konnten die Spar-Lust der Deutschen nicht vermiesen

Sparkultur-


Die Deutschen haben tortz Niedrigzinsen die Lust am Sparen nicht verloren. Nur jeder elfte Bundesbürger legt kein Geld auf die hohe Kante und mehr als die Hälfte spart regelmäßig.

Finanzprodukte

Die Anzahl der Sparer-Muffel sinkt trotz weiter fallende Zinsen und Renditen

Anteil der Nicht-Sparer geht leicht zurück

Das Zinsumfeld befindet sich auf Tief-Niveau und mit dem Start des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) dürften die Renditen noch weiter abschmelzen. Die widrigen Zinsbedingungen scheinen den deutschen Sparer jedoch nicht zu schrecken. Lediglich neun Prozent der Bürger legen überhaupt kein Geld auf irgendein Sparerkonto, so die von Bank of Scotland beauftragte Forsa-Studie.

Der aktuelle „Sparerkompass 2015“ weist somit eine geringere Anzahl von „Spar-Verweigerern“ auf als im vergangenen Jahr (14%). Das Weniger an Nicht-Sparern ist jedoch kein Resultat von höherer Liquidität, sondern von der erhöhten Disziplin der Deutschen. Mehrheitlich sind die Gürtel etwas enger gezogen worden, damit dennoch Geld in den Spartopf abgeführt werden kann.

Mit 64 Prozent spart demnach fast ein Drittel regelmäßig. Jeder Vierte (26%) legt etwas Geld bei unregelmäßigen Gelegenheiten zurück. „Auch wenn Sparen aufgrund der Niedrigzinsphase momentan schwer fällt – die Bundesbürger lassen sich in ihrem Sparfleiß dennoch nicht bremsen“, so Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland. Die derzeitigen Mini-Zinsen auf die Spareinlagen sollten dazu motivieren, sich jetzt noch intensiver nach besseren Angeboten umzusehen und die zahlreichen Angebote zu vergleichen.

Die Regel sind lt. „Sparerkompass 2015“ kleinere Geldbeträge. Bei der Hälfte der Sparer liegt der monatliche Betrag zwischen 50 und 200 Euro. Mehr als 300 Euro pro Monat legen rund 24 Prozent der Sparer zurück.

In Bayern sind mit einem Anteil von 75 Prozent die meisten regelmäßigen Sparer zu finden, gefolgt von Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz (jeweils 68%). Den geringsten Sparaufwand weisen die Bundesländer Berlin (45%), Sachsen (47%) und Brandenburg (53%) auf.

Von dauerhaften Niedrigzinsen sind in der Regel die klassischen Geldanlagen (Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld, etc.) betroffen. Eine von vier Direktbanken durchgeführte Studie ertappte die deutschen Sparer beim „Hegen und Pflegen“ eines Vorurteils, was dazu führte, die Möglichkeiten höherer Renditen nicht nutzen zu wollen. Aktienmärkte sind demnach keine exklusiven Sammelplätze für Wohlhabende, sondern auch weit offen für den kleinen Investor.



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