Niedrigzinsen: Bund ist Gewinner auf Kosten der Sparer

Zinsflaute-


Die öffentlichen Kassen der Bundesrepublik sind die eindeutigen Gewinner der Niedrigzinsen, auf Kosten der Anleger und Sparer. Der Bund spart Milliarden, während der Bundesbürger auf Zinsen verzichten muss.

„Schwarze Null“ ergibt sich fast von alleine

Superreiche
Die Großleistung des Finanzministers
ist der Großverzicht der Sparer

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schrieb sich die „Schwarze Null“ auf die Fahne und verteidigt seine bisherigen Errungenschaften zum „ausgeglichenen Haushalt“. Dabei sind mit dem Ausbleiben von neuen Schulden noch keine Altschulden abgetragen, geschweige die Zinsen dafür beglichen und den größten Beitrag für den „Erfolg des Finanzministers“ dürften ohnehin die Sparer geleistet haben.

Die „Gewaltanstrengungen“ des Finanzministers dürften sich im engeren Sinne auf das Zusammenzählen der bisher eingesparten Zinsen beschränken. Mit der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sparte sich der Bund seit Jahresbeginn 2016 weitere rund 7,7 Milliarden Euro Zinszahlungen, so der von BILD zitierte Bericht des Finanzministeriums.

Läge das Zins-Niveau heute auf dem Stand von vor der Banken- und Finanzkrise, so müssten Bund, Länder und Gemeinden rund 192 Milliarden Euro mehr Geld aufwenden. Wegen den Niedrigzinsen wichen immer mehr Sparer von den klassischen Anlagen in den Immobiliensektor aus. Immer mehr Bundesbürger investieren in Wohneigentum und das führte aktuell zu 17 Prozent mehr Grundsteuer-Einnahmen als im vergangenen Jahr.

Der „einfache“ Sparer ist zu einem Zinsverzicht gezwungen, der Ende 2016 voraussichtlich die Marke von 200 Milliarden Euro erreichen wird.

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