Neuer Fed-Kurs bringt Goldmarkt nicht aus der Fassung

Fed & Goldmarkt-


Das weitere Zurückfahren des Konjunkturprogramms durch die Fed ab Februar 2014 hat den Goldmarkt kaum berührt. Ankündigungen von theoretischen Größen lassen den Goldkurs nach unten fallen oder eben auch nach oben jagen. Die praktische Umsetzung jedoch scheint den Goldmarkt überhaupt nicht zu kümmern.

Goldkurs

Die Reaktionen des Goldmarkts laufen nach eigenen Gesetzen ab

Der von der Fed ausgelöste Schock im Goldmarkt ist bereits verflüchtigt

Der Goldkurs verhält sich wieder einmal „seltsam“. Jedoch nicht aufgrund besonderes ausgeprägten Ausschlägen in irgendeine Richtung, sondern aufgrund der Passivität. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) beschloss die weitere Zurückführung des Konjunkturprogramms ab Februar 2014 und der Goldpreis rührt sich kaum von der Stelle.

Am Mittwoch beschloss die Fed eine weitere Reduzierung der Anleihekäufe um 10 Mrd. Dollar pro Monat. Das ursprüngliche Volumen von 85 Mrd. Dollar des seit Jahren laufenden Konjunkturprogrammes wird somit auf 65 Mrd. Dollar zurück gefahren. Der erste Einschnitt erfolgte zum Jahreswechsel.

Nachdem die US-Notenbank im vergangenen Jahr eine „mögliche Reduzierung“ des monatlichen Konjunktur-Geldsegens ankündigte, sackte der Goldkurs prompt nach unten ab. Im Juli verkündete die Fed eine ungebremste Fortsetzung des Konjunkturprogramms. Diese Nachricht versetzte dem Goldpreis einen Push um rund 2 Prozent nach oben.

Seit dem Januar 2014 ist es bereits so weit. Die Fed macht Ernst und reduziert die Geldflut offenbar in monatlichen Schritten um 10 Milliarden Dollar. Theorie und Praxis sind bekanntlich zweierlei Dinge und die Reaktionen im Goldmarkt verdeutlichen den Unterschied auf besondere Art und Weise. Reine Ankündigungen und Mutmaßungen vermögen den Goldkurs in tiefste Depressionen oder höchste Glücksseligkeit zu bewegen. Die praktische Umsetzung jedoch scheint vom Goldmarkt völlig unbekümmert nur zur Kenntnis genommen zu werden.

Kurz vor Weihnachten 2013 verkündete die Fed die große Überraschung. „Wir fangen an, unsere Geldpolitik zu straffen, und zwar so gut wie sofort“. Nach diesem Paukenschlag galt die Marke 1.200 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) als die neue „Angst-Hürde“. Kurz vor Jahreswechsel legte der Goldpreis jedoch einen Aufwärtsgang ein und spaziert trotz verjüngtem Fed-Geldhahn unverdrossen nach oben.

Am Mittwoch entschied die Fed die weitere Verknappung ab Februar und am Donnerstag startete der Future auf Gold (für April) mit einem um 10 Cent höheren Preis (1.262,30 Dollar).

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