Nach Brexit: Goldinvestoren sind sehr guter Dinge

Goldmarkt Juli 2016-


Die Gold-Investoren sind sehr guter Dinge, zumindest wurden sie aber angetrieben von der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen. Der aktuelle CoT-Report zeigt neue Top-Werte.

Schwacher US-Dollar verlieh Goldkurs mehr Schwung

Goldbarren
Brexit gab Anlass für Sorge oder Optimismus?

Man kann darüber streiten, ob „Angst“ oder „Optimismus“, aber die Zahlen des CoT-Reports zu den Strategien der Goldmarkt-Teilnehmer in der Handelswoche zum 28. Juni zeigen steil angestiegene Werte.

Die Anzahl der Open Interest (offene Kontrakte) stieg um 7,4 Prozent von 571.517 auf 613.792 Futures an. Ein neuer Zenit der letzten knapp sechs Jahren.

Ebenfalls weiter angestiegen ist der Optimismus bei den spekulativen Markt-Akteuren. Die kumulierten Netto-Long-Positionen stiegen bei den kleinen wie auch großen Teilnehmern um 4,5 Prozent von 312.137 auf 326.321 Kontrakte an. Besonders Klein-Spekulanten sind von der aufgeflammten Zuversicht ergriffen worden. Ihre Anteile stiegen um 25,7 Prozent an.

Unterstützung für einen ansteigenden Goldkurs leistete der nachlassende US-Dollar.

Soll das „Klein-Gemüse“ vom Goldhandel ferngehalten werden? Die Kosten für die Teilnahme am Goldmarkt steigen an. Vor wenigen Tagen zog COMEX die Gold-Margins um satte 22 Prozent nach oben. Die CME Group zog mit und erhöhte die zu hinterlegenden Sicherheitsleistungen. Am Montag soll diese Sicherheitsleistung ein weiteres Mal angehoben werden. Für viele „Klein- und Kleinst-Investoren“ könnte diese Kostenanhebung den Anlass geben, dem Goldmarkt den Rücken zu kehren.

Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold betrug zum Wochenend-Einstieg etwas über 1.342 US-Dollar.

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