Lemminge zum Vorbild: Goldinvestoren ziehen sich gemeinsam in die Tiefe

Goldkurs-


Dem Goldpreis macht die pessimistische Einstellung der Rohstoffhändler kräftig zu schaffen. Die permanente Angst vor einer Bewegung der Federal Reserve in die „falsche Richtung“ zwingt den Goldkurs in die Knie.

Goldpreisfall

Der Goldkurs fällt wie Herbstlaub gen Boden – Hoffnungen auf wenigstens eingefrorene Preise

Goldpreisentwicklung unterliegt dem „Lemminge-Effekt“

Der Goldkurs steht in Konkurrenz mit dem an den Bäumen noch verbliebenen Laub. Einmal losgelassen und im freien Fall wird das schwere Edelmetall jedoch jeglichen Widersacher hinter sich lassen. Noch scheint der Goldpreis an einem sehr elastischen Halteseil zu hängen, aber irgendwann ist auch der optimistischste Glaube überdehnt.

Dem gedämpften Optimismus zum Goldpreis bleibt immer noch der Weg, den Jahresrückblick 2013 mit negativen Bilanzen abzuhaken und mit Zuversicht ins Jahr 2014 zu blicken. Der Preisverfall für die Feinunze (31,1 Gramm) Gold innerhalb eines Jahres findet in der Geschichte nur wenige Beispiele. Noch ist das bisherige Jahrestief von 1.180 Dollar Ende Juni nicht erreicht.

Die Handelswoche begann für den Goldpreis erneut mit hohem Druck und versetzte den Kurs in ein neues Tief der letzten 4,5 Monate. Zwischenzeitlich wurde Gold für 1.225 Dollar gehandelt, konnte jedoch wieder etwas zulegen und beendete den Handelstag am Montag mit knapp 1.253 Dollar.

Ausschlaggebend für den Preisverfall sind die nach wie vor auf Hochtouren laufenden Abflüsse von ETF-Beständen sowie der vermutlich anhaltende Abbau von Long-Positionen. Antreibende Kraft für dieses Misstrauen der Händler ist das von der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) aufgehängte Damokles Schwert der reduzierten Anleihekäufe. Dabei sind es die Pessimisten selbst, die der rein spekulativen Einschätzung eine praktische Form verleihen, obwohl die Fed eine mögliche Straffung ihrer Geldpolitik aufgrund der US-Wirtschaftsdaten in eine nicht absehbare Zukunft verschob.

Die Eindämmung der Geldschwemme würde die Risiken einer Inflation senken, ebenfalls eine theoretische Größe. Die Reaktionen der Goldhändler unterliegen (wie üblich) dem klassischen Nach- und Mitzieh-Effekt.

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