Krisenstimmung in den Märkten – Gold gewinnt im Juli 2014 an Höhe

Goldpreisentwicklungen-


Verunsicherungen und Ängste versetzen die Märkte in eine Krisenstimmung und scheinen dem Goldkurs im Juli 2014 einen starken Auftrieb zu verleihen. Es brodelt in den Finanzmärkten, in einigen Euro-Ländern, im Bankensektor sowie im Nahen Osten. Der Goldpreis knackte am Donnerstag das bisherige 3-Monats-Hoch.

Goldkurs Ziel

Krisenherde in allen Himmelsrichtungen. Anleger sehnen sich nach mehr Sicherheiten

Wenn Banken wackeln gewinnt Gold festen Boden unter den Füßen

Der Goldkurs erhielt am Donnerstag einen kräftigen Schub nach oben. Offenbar breitet sich in den Märkten eine neue Unsicherheit aus, die zahlreiche „Anleger-Schiffe“ auf hoher See wieder einen sicheren Hafen anlaufen lassen. Der Goldpreis knackte das 3-Monats-Hoch und setzte für die nächste Zeit neue Maßstäbe.

Bulgariens Banken- und Finanzmarktprobleme sind mehr tot geschwiegen als beseitigt. In Portugal will man offenbar ein Aufkommen der tatsächlichen Krise um das größte Geldinstitut im Vorfeld verhindern. Den eifrigen und teils auch erblindeten Aktienhändlern scheint es langsam zu dämmern, dass die gehandelten Werte an den Börsen reinste Luftnummer sein könnten. Im Nahen Osten schwelen die Probleme zwischen dem Irak und ISIS und Israel und den Hamas weiter an. Russland droht in den Konflikt in der Ukraine (provokativ) mit hinein gezogen zu werden. Frankreichs Konjunkturdaten enttäuschen auf breiter Linie. Italiens Wirtschaft hängt weit hinter den Hoffnungen her. Die Bundesregierung beschloss den direkten Zugriff auf den ehemals reinen „Länder-Rettungsfonds“ ESM für die Refinanzierung europäischer Banken.

Die Prediger einer sich erholenden Banken- und Finanzkrise verlieren an Glaubwürdigkeit. Wenn Banken wackeln, dann wackelt die weltweite Investment-Branche. Trotz des bei den Kredithäusern gegenseitigen Misstrauens sind die Verflechtungen noch zu tiefgreifend, um das Zusammenbrechen einer Bank lediglich mit Interesse verfolgen zu können.

Das Interesse an den Kapitalretter Gold scheint stark zuzulegen. Die Flaute im Reich der Mitte scheint beendet zu sein. In China stieg der Tagesumsatz an der Shanghai Gold Exchange um mehr als 25 Prozent gegenüber dem Vortag an. Das gehandelte Gold-Volumen erreichte 15.526 kg.

Indien könnte zu den Eigenschaften eines weiteren Goldpreis-Antreibers zurück finden, wenn die Einfuhrbeschränkungen durch Importzölle in der kommenden Zeit zurück gefahren werden. Indiens Goldmarkt ist die weltweite Nummer Zwei.

Am Donnerstag stieg der Goldpreis bis zum frühen Nachmittag auf 1.341 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Ein sattes Plus um 16,70 Dollar. Der Handelstag am Donnerstag schloss mit einem Preis von 1.335,25 Dollar ab. Mit dem Beginn des Freitags zeichnen sich bereits weitere Goldpreisanstiege ab.



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