Krisen-Gespräch: Goldkurs liegt in Händen von Putin und Poroschenko

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Der Goldpreis wird am heutigen Dienstag offensichtlich vom Treffen zwischen Putin und Poroschenko gelenkt. Der bisher steigende Kurs könnte auf die geringe Hoffnung der Marktteilnehmer auf eine befriedigende Einigung in der Ukraine-Krise hindeuten.

Goldkursanstieg

Heute laufen die meisten Fäden zur Goldpreisentwicklung in Minsk zusammen

Goldmarkt blickt gebannt auf Gesprächsergebnis in Minsk

Die Einflüsse der geopolitischen Krisen auf den Goldpreis sind noch nicht vollständig verebbt. Heute am Dienstag treffen sich wie angekündigt die beiden Staatschefs Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Pjotr Poroschenko, auf einem Gipfel in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Vordergründig stehen Handelsbeziehungen, aber viel wichtiger erscheint „am Rande“ das erwartete Gespräch zur Ukraine-Krise.

Der Goldmarkt sieht gespannt auf das Gesprächsergebnis beider Präsidenten. Ein Resultat, das zumindest nach Außen hin auf eine Entspannung zwischen den Volksmilizen und der ukrainischen Armee hinweist, übt auf den Goldkurs voraussichtlich kräftigen Druck nach unten aus.

Weisen die Ergebnisse jedoch erkennbare Uneinigkeit zwischen den Kontrahenten auf, dürfte der Goldpreis wieder in die Richtung von 1.300 Dollar bewergt werden.

Der von RIA Novosti separat gemeldete Händedruck zwischen Putin und Poroschenko ließ den Goldmarkt offensichtlich noch ungerührt. Seit dem Handelsstart am heutigen Dienstag legte der Goldpreis bis zum frühen Nachmittag um gut 8,40 Dollar, bzw. um 0,65 Prozent zu und markierte um 15:00 den Preis von 1.288,45 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).



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