Krim-Konflikt und Chinas Schwäche: Potenzial für aufstrebenden Goldpreis

Goldpreis & Krim-Konflikt-


Mit der Volksabstimmung auf der Krim am kommenden Wochenende könnten sich die politischen Meinungsverschiedenheiten zwischen Moskau und dem Westen verschärfen. Eine schlechte Ausgangslage für mehr Sicherheit der Börsen-Investoren. Gute Voraussetzungen für einen erneut aufflammenden Fluchtgedanken in das „sichere“ Gold.

Goldpreisanstieg

Krim-Referendum ist berechenbar, nicht jedoch die politischen Reaktionen beider Seiten

Krim und China könnten Goldpreis weiter nach oben treiben

Das kommende Wochenende könnte der Auslöser für einen weiteren kräftigen Goldpreis-Schub werden. Auf der Halbinsel Krim findet am Sonntag das Referendum über den Anschluss an die Russische Föderation statt. Das Ergebnis steht eigentlich so gut wie fest. Die mehrheitliche russische Bevölkerung dürfte für eine Abtrennung von der Ukraine und die darauf folgende „Rückkehr“ nach Russland stimmen.

Die autonome Krim-Regierung wird vom Westen und von der Ukraine jedoch nicht anerkannt. Identisch ist auch die Bewertung der kommenden Volksabstimmung. Mit der Zustimmung der Bevölkerung dürfte sich die Krim-Krise zuspitzen, denn Moskau sowie die Krim-Regierung wollen die Wiedereingliederung binnen zwei Wochen nach dem Referendum abgeschlossen haben.

Eine ansteigende Krisenstimmung könnte die Goldanleger in Verlegenheit bringen, die noch zum Wochenende hin die Gewinne aus den Goldpreisanstiegen der vergangenen Wochen mitnahmen. Der Kursverlauf am Donnerstag wies mit einer leichten Abwärtsbewegung auf eine solche Gewinnmitnahme hin. Der am meisten gehandelte Gold-Future ließ auch im Laufe des Freitagvormittags einige Punkte nach markierte ein Tagestief von 1.368 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Kurz vor Mittag zog der Goldpreis wieder an, doch bis zum Tageshoch vom Vortag müssten noch gut 8 Dollar drauf gelegt werden.

Das berechenbare Ergebnis des Referendums dürfte zur Handelseröffnung am kommenden Montag kaum Einfluss auf den Goldpreis ausüben. Vielmehr sind es die teils unkalkulierbaren politischen Reaktionen in Moskau, Brüssel, Berlin und Washington, die das Feuer unter den Anleger-Unsicherheiten schüren werden. Für einen weiteren potenziellen Aufschwung des Goldpreises sorgen nach wie vor die „wackeligen“ Wirtschaftsdaten aus Peking. Chinas eingeknickte Exporte überraschten so manchen Markt-Analysten und drücken auf die Achilles-Ferse der Börsianer. Die Fluchtrichtung vieler Investoren führt in einer solchen Konstellation direkt zur Anlage Gold.

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