Kehrt im Dezember 2014 am Goldmarkt chronischer Pessimismus zurück?

Goldmarkt Dezember 214-


Der Goldpreis zeigt sich nach der Absage eines „Goldkaufzwangs“ der Schweizer Notenbank nachhaltig enttäuscht. Der Kurs ließ am Dienstag wieder kräftig nach.

Goldmünzen

Gründe für Goldpreisauftrieb sind Anfang Dezember 2014 verschwunden

Goldkurs könnte in eine depressive Phase zurück fallen

Die Eidgenossen haben der Goldinitiative am Sonntag eine Absage erteilt. Via Referendum wurde die Schweizer Notenbank (SNB) somit nicht dazu verpflichtet, die bestehenden Goldreserven um weitere rund 1.500 Tonnen für die 20%-ige Papiergeld-Deckung aufzustocken.

Das Ergebnis überrascht nicht, da die im Vorfeld durchgeführten Umfragen ein Scheitern fast schon ankündigten. Das Plus zum Wochenstart wurde am heutigen Dienstag wieder vollständig zurück genommen. Der Kurs des gelben Edelmetalls scheint wieder in die Abhängigkeiten von Dollar und Deflationsängsten in der Eurozone zurück zu fallen. Nicht zuletzt die nach wie vor gültige Option zeitnaher Zinsanhebungen im US-Markt durch die Notenbank Federal Reserve (Fed).

Am Montag berichtete der Commitments of Traders-Report der CFTC einen Rückzug der optimistischen Großinvestoren. In der Woche zum 25. November ging die Anzahl der Gold-Futures um -15,6 Prozent zurück. Pessimismus könnte aufgrund der über das Wochenende verpufften Hoffnungen wieder zum chronischen Zustand werden.

Am späten Dienstag Nachmittag näherte sich der Goldpreis im gegenwärtigen Abwärtstrend der Marke von 1.200 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).



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