Jemen-Konflikt: Gold klettert durch Angst getrieben über 1.200$

Goldmarkt März 2015-


Die Marke von 1.200 US-Dollar ist vom Goldpreis „locker“ geknackt worden. Offenbar spielen geopolitische Ereignisse im Nahen Osten eine wesentliche Rolle für den Goldpreisauftrieb. Saudi Arabiens militärisches Eingreifen im Kampf gegen die Rebellen in Jemen sorgt für Nervosität.

Goldpreisanstieg

Der Konflikt im Osten Europas spielte für Goldpreis eine geringere Rolle als die Probleme in Jemen

Goldauftrieb könnte durch mehrere Faktoren nachhaltig steigen

Es dauerte nur kurze Zeit bis der Goldpreis am gestrigen Tag die 1.200-Dollar-Marke überschritt. Der Auftrieb sorgte sogar für einen Peak bei knapp 1.220 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Allerdings rutschte der Goldkurs anschließend über den Tagesverlauf hinweg auf finale 1.204,55 Dollar ab.

Mit der Aufwärtsbewegung steht Gold nicht alleine auf breiter Ebene. Das militärische Eingreifen Saudi Arabiens in den Jemen-Konflikt lässt (zur Abwechslung) auch den Rohölpreis nach oben schnellen. Unsicherheiten im Nahen Osten betreffen fast immer ein Rohöl-Land und wenn das führende OPEC-Land an militärischen Konflikten beteiligt ist, stehen die Kurszeiger auf Sturm. Im Gegenzug taumeln Aktienmärkte und der US-Dollar kräftig abwärts. Das Damokles Schwert einer Eskalation in dieser Region hängt über den Köpfen der Marktteilnehmer.

Eine reine Empfehlung und ganz und gar nicht verbindlich äußerte der World Gold Council gegenüber China. Das Land mit den enormen Währungsreserven solle die „Vorräte“ wenigsten mit einem Gold-Anteil von 5 Prozent decken und nicht mit den derzeit geringen 1,6 Prozent. Peking dürfte den Rat zwar zur Kenntnis genommen haben, aber ob der Rat auch in vollem Umfang zu Herzen genommen wird, darf angezweifelt werden. Dennoch steckt in dieser Idee ein enormes Potenzial, das die Fantasien der Gold-Investoren auf Hochtouren bringen könnte.



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